Badestelle Bürgerablage

Kleine Badewiese

Badestelle Groß Glienicker See Nord

Badestelle Groß Glienicker See Süd

Badestelle Breitehorn

Große Badewiese

Uferpromenade, Appelwiese, Obstwiese

Großer Spektesee (Kiesteich)

Badestelle Pichelswerder/Stößensee

Badestelle am Sacrower See

Sommerbad Staaken-West

Kombibad Spandau-Süd

Stadtbad Spandau-Nord

Nordhafen

Havelspitze

Liegewiese am Gutspark Neukladow

Natürlich erfrischen

Wer sich an heißen Sommertagen in natürlichen Gewässern erfrischen will, hat es in Spandau leicht. Entlang der Havel locken gleich drei offizielle Badestellen: die Bürgerablage im Norden und im Süden die Kleine Badewiese und der Strand von Breitehorn. Hinzu kommen zwei offizielle Badestellen am Groß Glienicker See. Die Bademöglichkeiten im Bezirk sind damit natürlich nicht erschöpft …

Alle Badestellen sind zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen.

Badestellen in Spandau

Offizielle Badestellen  Weitere Badestellen in Spandau und Umgebung  Freibäder  Hallenbäder

 

 

Offizielle Badestellen:

Badestelle Bürgerablage (Foto: Ralf Salecker)

Offizielle Badestellen bieten mehrere Vorteile. Einerseits wird deren Wasserqualität regelmäßig überprüft zum anderen gibt es hier eine Beaufsichtigung durch die DLRG. Baden ist hier erheblich sicherer, als anderswo.

Bürgerablage in Hakenfelde

Spandaus nördlichste Badestelle ist die Bürgerablage an der Oberhavel. Über die Herkunft des Namen streiten sich die Gelehrten. Wahrscheinlich wurde hier früher einmal für Spandauer Bürger Holz gelagert. Zu DDR-Zeiten patrouillierten Grenzboote, um die Grenze nach Brandenburg zu „schützen“. Eine weitere Kuriosität waren die beiden Exklaven Erlengrund und Fichtewiese: Die Laubenkolonien waren nur betretbar, nachdem sich die Gartenbesitzer an einer kleinen Pforte bei den Grenzposten gemeldet hatten. Der Übergang verschwand nach dem Gebietsaustausch 1988, als die beiden Exklaven unkontrollierten Gebietsanschluss an Westberlin erhielten.

Der 600 Meter breite Sandstrand, von hohen Kiefern umgeben, lässt die Großstadt schnell vergessen. Am 5. Juni 1952 öffnete die DLRG hier die erste Wasserrettungsstation nach dem Kriege in Spandau. Ab und an kommen Radfahrer vorbei, die sich auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen bewegen, oder einfach nur einen Ausflug auf dem Mauerradweg unternehmen wollen. Ein Ausflugslokal mit großem Biergarten sorgt für das leibliche Wohl.

  • Anschrift: Niederneuendorfer Allee 84, 13587 Berlin
  • Haltestelle: Bürgerablage (icon_bus136)
  • bewacht durch DLRG und ASB
  • EU-Badestelle
  • Aktuelle Gewässerqualität
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Kleine Badewiese in Alt-Gatow (Foto: Ralf Salecker)

Kleine Badewiese in Gatow

In der Nähe des alten Gatower Ortskerns befindet sich die Kleine Badewiese. Mit einer Länge von 2.400 Metern ist sie viermal so groß wie die Bürgerablage. Seit Jahrzehnten erfreut sie sich großer Beliebtheit wegen der vielen schattigen Plätze unter hohen Laubbäumen. Hier gibt es nur wenig Sand, dafür aber weite Wiesen.

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Strand von Breitehorn (Foto: Ralf Salecker)

Badestelle Breitehorn in Kladow

Die kleine Badestelle befindet sich an der Grenze zwischen Hohengatow und Kladow, direkt am Campingplatz. Im Sommer ist der Sandstrand von unzähligen Kanadagänsen belagert.

  • Anschrift: Kolonie Breitehorn, 14089 Berlin
  • Haltestellen: Breitehornweg (icon_bus134, X34), Waldschluchtpfad (icon_bus334)
  • Vor dem Bootsverkehr geschützte Badestelle
  • Aktuelle Gewässerqualität
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EU-Badestelle Groß Glienicker See Süd (Moorloch)

Groß Glienicker See Süd (Moorloch)

Der Glienicker See weist auf beiden Seiten von allen Badestellen in Spandau die höchste Sichttiefe auf. Bis zu 3,6 Meter tief kann man hier schauen. Die Badegewässerqualität ist in der Regel ausgezeichnet. Lediglich nach Starkregenfällen kann es kurzzeitig zu Verschmutzungen (und Badeverboten) kommen.

  • Im Dohl, 14089 Berlin
  • Haltestellen: Waldallee (icon_bus135), Krampnitzer Weg / Selbitzer Str. (icon_bus234)
  • bewacht durch DLRG
  • EU-Badestelle
  • Aktuelle Gewässerqualität
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Groß Glienicker See Nord (Pferdekoppel)

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Weitere (z.T. wilde) Badestellen in Spandau und seiner nächsten Umgebung:

Große Badewiese in Gatow (Foto: Ralf Salecker)

Große Badewiese in Gatow

In Hohengatow, nur 2 Kilometer von der Kleinen Badewiese entfernt, befindet sich die Große Badewiese. Sie liegt etwa auf der Höhe des Grunewaldturms. Weite Wiesenflächen und etwas weniger Baumbestand als bei der Kleinen Badewiese bieten Raum für jeden noch so großen Ansturm.

Ungewöhnlich ist hier der Zugang zum Wasser. Die Uferkante besteht aus einer etwa 1 Meter hohen Betonwand. Stufen führen hinab ins Wasser. Durch die Wiese führt ein Trampelpfad, den Wanderer und auch Radfahrer gerne nutzen. Die einzige sandige Badestelle – wunderschön von Schilf umgeben – ist rund 200 Meter weiter südlich zu finden.

An der Großen Badewiese befindet sich eine Rettungsstation der DLRG.

  • Anschrift: Seepromenade 1, 14089 Berlin
  • Haltestelle: Helleberge (icon_bus134, X34, 334)
  • Wasserrettung: an Wochenenden bewacht durch die DLRG
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Uferpromenade, Appelwiese oder Obstwiese

Nördlich der Villa Lemm befindet sich eine kleine unbewachte Badestelle mit dem Namen Uferpromenade oder Appelwiese. Die Jugend Gatows nennt sie auch „Obstwiese“, weil hier mitunter Obst in flüssiger Form konsumiert wurde (wird?). In den 1970er Jahren gab es hier noch einen Bauwagen der DLRG, heute müssen die Badegäste selbst auf sich aufpassen.

  • Anschrift: Am Ortsrand (am Ende der Straße), 14089 Berlin
  • Haltestelle: Emil-Basdeck-Str. (icon_bus134, X34)
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Liegewiese am Gutspark Neukladow (Foto: Ralf Salecker)

Liegewiese am Gutspark Neukladow

Am Fuße des Gutsparks Neukladow liegen weite Wiesen. Unter schattigen Obstbäumen, direkt am Havelradweg, lässt es sich hier gemütlich sonnenbaden. Wer mag, hat es nicht weit zur Villa Luise. Hier lädt ein gemütliches kleines Café zu Kaffee und Kuchen.

  • Anschrift: Villa Luise im Kulturpark; Neukladower Allee 9-12, 14089 Berlin
  • Haltestelle: Neukladower Allee; Kladower Damm (icon_bus134, X34)
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Badestelle am Großen Spektesee (Foto: Ralf Salecker)

Kiesteich im Spektepark (Falkenhagener Feld)

Der Kiesteich wurde schon kurz nach Beendigung des Kiesabbaus durch die Anwohner als Badeplatz erobert. Heute bedeckt der See eine Fläche von 7 Hektar und hat eine Tiefe von 12 Metern. Jogger laufen 1,2 Kilometer, wenn sie den See umrunden. In seiner längsten Ausdehnung hätte ein Schwimmer eine Strecke von 300 Metern zu überwinden. Die Badestelle befindet sich an der Süd-Ost-Seite des Sees, nördlich des Kletterfelsens. Ein kleiner Kiosk direkt an der Liegewiese, betrieben von der Pizzeria gleich hinter dem Bahndamm, bietet Erfrischungen und kleine Snacks. Auch Toiletten sind vorhanden.

Diese Badestelle ist zwar keine öffentlich ausgewiesene Badegelegenheit, wird aber als solche geduldet. Die Wasserqualität ist aus praktischer Nutzererfahrung okay, auch wenn sie naturgemäß bei intensivem Badebetrieb und hohen Außentemperaturen nachlässt. Offizielle Stellen beurteilen die Wasserqualität anders. Aufgrund seiner schlechten chemischen Wasserqualität ist der Spektesee noch nicht offiziell als Badegewässer freigegeben. Dies soll sich in Zukunft jedoch ändern. Die Ursache der leichten chemischen Belastung ist u.a. in der früheren Verfüllung mit Bauschutt zu sehen.

Weitere wilde Bademöglichkeiten finden sich, wenn man entlang der Spektelake in Richtung Westen spaziert. Besonders die Holzbrücke fast am Ende der Spektelake ist ein beliebter Platz für Sprünge ins Wasser.

  • Anschrift: Falkenseer Chaussee, 13591 Berlin
  • Haltestellen: Mühlheimer Straße oder Am Kiesteich (icon_busM37, 137, 337); Spektebrücke (icon_bus131); Dyrotzer Straße (icon_bus237)
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Nordhafen im Maselakepark (Foto: Ralf Salecker)

Baden am ehemaligen Nordhafen

Der Spandauer Nordhafen wurde nach der Entfestigung Spandaus zwischen 1908 und 1912 im Norden der Neustadt aus einem Teilstück des ehemaligen Festungsgrabens angelegt. Dort, wo früher einmal Baumaterialien, Walzeisen, Gaskohle, Kolonialwaren, Reis, Zuckerrüben und Chemikalien umgeschlagen wurden, entstanden im Zuge der Grünflächen- und Ufermaßnahmen zum Bau der Spandauer Wasserstadt Wohnquartieren und Parkanlagen. Gestalterische Elemente der Parkanlagen erinnern an die historische Funktion des Gewässers.

Der Stichkanal der Havel mit einer Länge von 500 Metern liegt im Spandauer Ortsteil Hakenfelde. Er zieht sich vom Havelwestufer bis zum Hohenzollernpark an der Streitstraße. Am Nordufer des Nordhafens verläuft eine in den Jahren 2006/2007 angelegte Promenade des Maselakeparks, die Teil des offiziellen Havelradwegs, des Havelseenwegs und der Wanderwege 12 und 20 der grünen Hauptwege Berlins ist. Heute liegen ab und an kleinere Boote an den Kai-Anlagen. Wasserfahrzeuge bis zu einer Länge von 67 m und einer Breite von 8,20 m dürfen diese Anlage nutzen.

Die Anlegebereiche am Nordhafen liegen etwa einen Meter tiefer, als die Uferpromenade. Hier breiten im Sommer jüngere und ältere Badegäste ihre Badetücher aus. Nach dem Sprung ins Wasser gelangt man ausschließlich über Notrettungsleitern wieder ans Ufer.

Ebenfalls im Maselakepark, direkt neben dem Havelbalkon, befindet sich außerdem ein kleiner Sandstrand mit drei großen Schaukeln, der gerne von Familien mit kleinen Kindern genutzt wird. Hier ist allerdings maximal ein Planschen im flachen Uferbereich möglich.

  • Anschrift: Maselakepark, Havelschanze
  • Haltestelle: Havelschanze (icon_bus136, 236)
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Baden an der Havelspitze (Foto: Ralf Salecker)

Havelspitze

„An der Havelspitze“ ist ein kleiner Weg in Hakenfelde, der an einer Senioreneinrichtung vorbei zur Havelspitze an der Maselakebucht führt. Eine große Holzplattform verlockt an heißen Tagen Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu einem Sprung ins kühle Nass. Von hier hat man einen schönen Blick die seenartige Erweiterung der Havel in Richtung Insel Eiswerder.

  • Anschrift: An der Havelspitze 5, 13587 Berlin
  • Haltestelle: Spandauer-See-Brücke (icon_bus236)
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Badestelle auf Pichelswerder am Stößensee (Foto: Ralf Salecker)

Badestelle Pichelswerder/Stößensee

Hundebesitzer wird diese Badestelle erfreuen. Im Hundeauslaufgebiet auf der Halbinsel Pichelswerder können Mensch und Hund gemeinsam herumtollen. Trotz Hundeauslaufgebiet gilt auch hier: Andere Menschen dürfen nicht belästigt oder gefährdet werden, denn ihre Erholung hat auch im Hundeauslaufgebiet Vorrang.

Mit dem Wald im Rücken und einem schönen Blick über die seenartige Erweiterung der Havel kann dieser Ort an der Südspitze Pichelswerders durchaus ein Genuss sein. Schon Max Liebermann zog es nach Pichelswerder um diesen Ausblick bildlich festzuhalten.

Nur recht selten verirren sich viele Badegäste hierher. Obwohl es sich um eine sog. wilde Badestelle handelt, wacht hier die DLRG über das Wohl der Badenden. Turnvater Jahn hätte damals diese Hilfe durchaus benötigt. Es war ihm peinlich, dass einer seiner Schüler hier ertrank. Wer mit dem Paddelboot eine Runde durch Klein-Venedig und durch die Havel dreht, findet hier einen gemütlichen Ort für ein Picknick.

  • Anschrift: Siemenswerder Weg
  • Parkplatz: direkt am Siemenswerder Weg
  • Haltestellen: Pichelswerder oder Brandensteinweg, je nach Fahrtrichtung (Bus icon_metrobusM49); Alt-Pichelsdorf (icon_bus X34, X49), von dort 5 Minuten bis Pichelswerder
  • Für den etwa 1 Kilometer langen Weg durch den Wald benötigt man etwa 10 Minuten.
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Badestelle am Sacrower See (Groß Glienicke)

Die Badestelle gehört zwar nicht mehr zu Spandau, sei hier aber trotzdem erwähnt, weil sie im näheren Umfeld zu finden ist. Vom Groß Glienicker See benötigt man nur etwa 15 Minuten zu der Badestelle mit schönem Sandstrand an der Nordseite des Sacrower Sees. Das Restaurant Landleben ist gleich in der Nähe. Entlang des gesamten Seeufers tummeln sich an heißen Sommertagen unzählige Badegäste. Die Wasserqualität ist sehr gut.

Der Sacrower See hat eine Länge von 2,8 Kilometern und misst an der breitesten Stelle 460 Meter. Fußgänger und Radfahrer finden hier einen schönen Rundweg von etwa 7,5 Kilometern Länge, der durch den Königswald mit verwachsenen Bäumen und immer wieder am schilfbewachsenen Ufer entlang führt.

  • Anschrift: Seepromenade 99, 14476 Groß Glienicke (Potsdam)
  • Haltestelle: Groß Glienicke, F.-Günther-Park (icon_bus638); von dort zu Fuß ca. 15 Minuten (1,3 km)
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Freibäder der Berliner Bäderbetriebe:

Kombibad Spandau Süd (Foto: Ralf Salecker)

Kombibad Spandau Süd

Das Freibad Spandau Süd an der Gatower Straße 49 bietet eine große Liegewiese, die von Bäumen umgeben ist. Das Schwimmbecken ist 50 Meter lang und verfügt über eine Sprungrube sowie über ein 1- und 3-Meter-Sprungbrett. Für kleine Kinder gibt es ein Nichtschwimmerbecken mit einer 20-Meter-Rutsche und ein Planschbecken.

  • Anschrift: Gatower Straße 49, 13595 Berlin
  • Öffnungszeiten: täglich von 7.00 bis 20.00 Uhr
  • Tageskarte: 5,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro; Familienkarte: 11,50 Euro (maximal 2 Erwachsene und 5 Kinder)
  • Kinder unter 5 Jahren haben freien Eintritt.
  • Früh- und Spätrabatt bis 8.00 Uhr und ab 75 Minuten vor Badeschluss: 3,50 Euro
  • Haltestellen: Am Omnibushof (icon_bus134, 135, 638), Gatower Str. / Heerstr. (icon_bus136, 236, X34, X49)
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Sommerbad Staaken-West

Das Freibad in Staaken bietet ein 25-Meter-Becken, ein Nichtschwimmerbecken mit Kinderrutsche, eine Planschlandschaft mit Wasserpilz, eine Liegewiese, einen Imbiss und einen Kinderspielplatz.

  • Brunsbütteler Damm 443, 13591 Berlin
  • Öffnungszeiten: 13.6. bis 30.8.2015 geöffnet; 10.00 bis 18.00 Uhr
  • Die angegebenen Öffnungszeiten sind Kernöffnungszeiten und witterungsabhängig.
  • Tageskarte: 5,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro
  • Früh- und Spätrabatt bis 8 Uhr und ab 75 Minuten vor Badeschluss: 3,50 Euro
  • Verkehrsanbindung: RE2, RB13; icon_metrobusM32
  • 100 Parkplätze stehen zur Verfügung
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Hallenbäder der Berliner Bäderbetriebe:

Kombibad Spandau Süd

Ausstattung: Halle mit 50-Meter-Becken (28 °C), Sprungbecken mit 1- und 3-Meter-Sprungbrett, Nichtschwimmerbecken; Solarium mit Gesichtsbräuner, Softbräuner, Intensiv- und Intensiv Plusbräuner, Turbobräuner mit integriertem Gesichtsbräuner; Restaurant; Behindertengerecht: 2 Behindertenparkplätze, Automatiktüren, Duschen/WC Umkleide für Männer und Frauen getrennt, Wasserrollstuhl, Wasserlift

  • Gatower Str. 19, 13595 Berlin
  • Öffentlicher Nahverkehr: icon_bus135, 235, 638, 639, X34, X49, 134, 136, 149, 131
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Stadtbad Spandau Nord

  • Ausstattung: 27-Meter-Becken (28 °C), integriertes Nichtschwimmerbecken; Solarium; Bistro
  • Anschrift: Radelandstr. 1, 13589 Berlin
  • Öffentlicher Nahverkehr: icon_bus145 und 671
  • Öffnungszeiten: Vom 15.6. bis 30.8.2015 geschlossen.
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Badestellen in Berlin

Mit der Badekarte Berlin will VisitBerlin zeigen, wo man Berlin nicht nur auf dem Wasser, sondern auch im Wasser erleben kann. Als visueller Hintergrund dient die Netzspinne der U-Bahn, so dass eine leichte Orientierung möglich ist. Die Karte steht hier als PDF zum Download bereit.

Was tun, wenn beim Schwimmen ein Krampf eintritt?

Mitten auf dem Wasser von einem Krampf erwischt zu werden, ist höchst gefährlich. Panik macht sich breit. Schnell kann es geschehen. Gerade noch war alles in Ordnung und plötzlich tritt ein stechender Schmerz auf.

Wie kann es zu Krämpfen kommen?

Oft sind ein schlechter Schwimmstil und/oder Überlastung die Ursache. Heute gibt es immer mehr Nichtschwimmer, oder aber solche, die das Schwimmen nie richtig gelernt haben. Ein falscher Schwimmstil kann zu einer Überlastung der Muskeln und damit zu einer Daueranspannung führen. Ein Krampf ist also nichts anderes, als eine Dauerkontraktion der Muskeln.

Solche Krämpfe erwischen manch einen sogar im Schlaf. Hier wird dann häufig von einem Magnesiummangel ausgegangen. Magnesium-Präparate sollen auch vorbeugend zur Krampf-Vermeidung hilfreich sein.

Was ist zu tun, wenn der Krampf mitten auf dem Wasser zuschlägt?

Auch wenn es sich vermessen anhört, „nicht in Panik verfallen“, so ist dies doch der beste Rat. Wer sich in die Rückenlage bewegt, kann sich anschließend leichter entspannen. Wichtig ist, sich anders zu bewegen, damit die betroffenen Muskeln wieder zur Ruhe kommen können. Im Bett ist es deutlich einfacher. Sanfte Anspannung und nachfolgende Entspannung lassen den Krampf meist schnell abklingen. In jedem Fall sollte man sich erst einmal an Land begeben. Wer andere Schwimmer rechtzeitig auf das Problem aufmerksam macht, kann schneller mit Hilfe rechnen, ist selbst auch deutlich entspannter, weil die Angst weniger Raum greifen kann.

Spandau verfügt über fünf öffentlich ausgewiesene Badestellen. Deren Wasserqualität wird während der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September im 14-tägigen Abstand überprüft. Dazu gehören chemische, biologische und physikalische Untersuchungen des Wassers, aber auch der dazugehörigen Umgebung. Von der Wasserrettung (DLRG, ASB, Rotes Kreuz) überwacht kann hier unbeschwert gebadet werden. Das Badegewässertelefon (90229 5555) vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin ist rund um die Uhr erreichbar.

Grundsätzlich verboten ist das Baden an folgenden Stellen:

  • in der Spree
  • in der Havel von der Insel Eiswerder bis zum Pichelsdorfer Gmünd, einschließlich der seenartigen Erweiterungen bis Höhe Schildhorn
  • in Häfen
  • an Brücken
  • in Schleusen
  • an Schiffsanlegestellen
  • an Fähren

Karten des Landesamtes für Gesundheit weisen Stellen an Unterhavel und Oberhavel aus, an denen in Spandau nicht gebadet werden darf. Wie oft diese Karte aktualisiert wird, ist leider nicht klar zu erkennen. Wer an diesen Orten unterwegs ist, wird feststellen, dass sich viele Badegäste davon nicht abhalten lassen.

Nach längeren heißen Phasen besteht im Bereich der Unterhavel ein hohes Risiko, dass sich Blaualgen (Cyanobakterien) stark vermehren. Manche Arten produzieren das toxisch wirkende Microcystin. Die Aufnahme von Microcystinen kann beim Menschen Schleimhautreizungen und (zum Teil allergische) Entzündungsreaktionen hervorrufen. Nach Aufnahme größerer Mengen kann es zu Durchfall und Erbrechen kommen. Gesundheitlich relevante Konzentrationen wurden nicht gemessen. Weht der Wind eine zeitlang ungünstig, können sich dichte Blaualgenteppiche in den Uferbereichen ansammeln.

Verhalten bei Blaualgen

  • Nicht im Wasser mit sichtbaren grünen und blaugrünen Schlieren oder gar „Teppichen“ baden
  • Badekleidung unmittelbar nach dem Baden wechseln
  • Duschen nach dem Baden
  • Kein Wasser schlucken!

Spandau Tourist-Info - Interaktive Karte

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