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Behnitz (Kolk)

Das älteste Siedlungsgebiet der Spandauer Altstadt liegt etwas abseits des Trubels in der Fußgängerzone. Sein Name stammt aus dem Slawischen und bezeichnet das, was der Behnitz einst war, nämlich eine längliche Insel zwischen Havelarmen.

Heute vermitteln das holperige Kopfsteinpflaster der engen Straßen, die windschiefen Fachwerkhäuser, die kleine Kirche St. Marien und ein Stück Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert einen Eindruck davon, wie es hier im „Mittelalter“ einmal ausgesehen haben muss. Der Möllentorsteg über den Mühlengraben schafft eine Verbindung zum Wröhmännerpark an der Havel. Im und um den Behnitz herum locken unterschiedliche gastronomische Angebote.

Rundgang durch das älteste Siedlungsgebiet der Altstadt

 

Die meisten Spandauer nennen den Behnitz schlicht Kolk (Ausspülung am Flussgrund). Streng genommen handelt es sich beim Kolk allerdings nur um den Namen einer Straße auf dem Behnitz, die wiederum in eine Straße mit dem Namen Behnitz mündet. Zwischen Behnitz und Wröhmännerpark befindet sich eine kleine Wasserfläche. Diese wurde früher als Kolk bezeichnet.

Historische und geografische Hintergründe

Im Jahr 1229 gewährte Spandau den Markgrafen Johann I. und Otto ll. auf ihrer Flucht vor dem Erzbischof von Magdeburg Schutz. Möglicherweise war dies der Grund, warum es am 7. März 1232 die Stadtrechte zugebilligt bekam. In derselben Urkunde wurde den Spandauern der Bau einer Flutrinne in der Höhe der heutigen Schleuse zugesagt. Damit verkleinerte sich die Havelinsel, auf welcher der Behnitz lag. Gleichzeitig sollte ein Damm errichtet werden (heute Möllentordamm), um den Havelarm aufzustauen, der entlang der Havelstraße verlief.

Der gestaute Havelarm wurde bis auf einen schmalen Wasserlauf, den Deutschen Rhein, nach und nach zugeschüttet. So entstand das heutige „Altstadtei“ zwischen Mühlengraben und Havel. Ähnlich wie 1912 der Deutsche Rhein den Behnitz von der Altstadt trennte, tut dies nunmehr die vierspurige Straße Am Juliusturm.

Feuer hat anscheinend auch etwas Gutes. Etwa um 1240 wütete in Spandau ein furchtbarer Brand, der einen Großteil der Häuser einschließlich der (St.-Nikolai-)Kirche vernichtete. Der Wiederaufbau war teuer und schwächte die Kaufkraft Spandaus. Aus diesem Grund wurden der Stadt für 8 Jahre die Steuern erlassen. Obendrein übereignete der Markgraf ihr den Behnitz (Bens).

Ehemaliges Spritzenhaus der Spandauer Feuerwehr

Restaurant Kolk (Foto: Ralf Salecker)

Früher nutzte die Spandauer Feuerwehr das Gebäude als Spritzenhaus (Foto: Ralf Salecker)

Wenn wir am Hohen Steinweg den Behnitz betreten, fallen uns gleich mehrere Dinge ins Auge: An der Neuen Brücke über den Mühlengraben steht ein 1882 erbautes Gebäude, welches früher der Spandauer Feuerwehr als Spritzenhaus diente. Lange Zeit nutzte das Restaurant Kolk das schöne Gemäuer, an dessen Fassade noch immer die drei Toröffnungen für die Pferdefuhrwerke erkennbar sind. Ein Tee-Geschäft  Café-Betrieb hat leider auch nicht lange überlebt. Im Sommer ließ es sich im dazugehörigen Garten zwischen Stadtmauer und Mühlengraben gemütlich verweilen.

Das Spritzenhaus wurde damals an die Stelle der beiden Tortürme gesetzt, die rechts und links des Heidetores standen, eines der vier alten Stadttore Spandaus. Besagtes Tor ließ der Kurfürst im Zuge des Ausbaus der Wallanlagen vor der Stadt schließen. Selbst die untertänigsten Bitten der Bürger halfen nichts, es blieb verschlossen. Von nun an mussten sie einen Umweg über den Hohen Steinweg durch das neueröffnete Oranienburger Tor an der Dammbrücke (heute Möllentorsteg) auf sich nehmen.

Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert

Stadtmauer am Hohen Steinweg (Foto: Ralf Salecker)

Über den Hohen Steinweg und weiter über den Damm (heute Möllentordamm) floss einst der Handelsverkehr zwischen Polen und dem Rheinland (Foto: Ralf Salecker)

Am Hohen Steinweg im Behnitz steht der letzte Rest der Spandauer Stadtmauer in ihrer fast ursprünglichen Form. Die Mauer ist 57 Meter lang und hat eine Höhe von 6 Metern. An ihrem Nordende kann man noch rekonstruierte Reste des letzten noch existierenden Wiekhauses in Berlin bewundern. Wiekhäuser sind hinausragende Bereiche mittelalterlicher Stadtmauern, die in einigen Städten sogar zu kleinen Mauerhäusern oder -türmen ausgebaut wurden. Wie Wehrgänge, die es in Spandau nicht gab, dienten sie Verteidigungszwecken. Erst 1981 legte man das Wiekhaus in der Spandauer Stadtmauer frei und restaurierte es in seiner jetzigen Form. Vorher wurde es durch Fachwerkbauten verdeckt, welche direkt an die Mauer gesetzt worden waren. Ein anderer, sehr viel kleinerer Mauerrest ist am Viktoriaufer zu finden.

Hoher Steinweg

Kaiser Wilhelm I. (Foto: Ralf Salecker)

Im Hohen Steinweg findet man ganz besonderen Fassadenschmuck (Foto: Ralf Salecker)

Der Straßenname erinnert daran, dass der Hohe Steinweg die erste gepflasterte Straße der Stadt war. Über diesen schmalen Weg und weiter über den Damm (heute Möllentordamm) floss der Handelsverkehr zwischen Polen und dem Rheinland. Die Häuser gegenüber der Stadtmauer datieren aus der Zeit vom Ende des 18. (Nummer 5) bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Eine Besonderheit, an der viele leicht vorübergehen, sind zwei Figuren an der Fassade von Haus Nr. 5. Sie stellen König Friedrich II. und Kaiser Wilhelm I. dar. Bismarcks Skulptur wurde leider Opfer des Krieges. Der Küster der Kirche St. Marien unterhielt hier seine Bildhauerwerkstatt.

Am Ende des Hohen Steinweges, kurz vor dem Parkplatz, kommen wir an einem kleinen grünen Flecken vorbei. Diese winzige Grünanlage steht symbolisch für eine 1914 stillgelegte Schneidemühle (erstmalig 1349 als Walkmühle erwähnt), die hier einmal auf dem Grundstück zwischen dem Hohen Steinweg Nummer 6 und der Straße Kolk Nummer 1 stand. Die grüne Senke ist also nichts anderes als die Kennzeichnung des Verlaufs des „Deutschen Rheins“ an dieser Stelle.

Weiter durch den Kolk

Der mit Kopfsteinpflaster versehene Parkplatz wirkt umgeben von alten Fachwerkhäusern und neuen Gebäuden fast ein wenig anachronistisch. Das erste Haus, Kolk Nummer 1, zeigt, dass es durchaus möglich ist, moderne Gebäude in ein historisches Umfeld einzupassen. In die Fassade eingefügt sind Tonreliefs, die aus einem von Friedrich August Stüler erbauten Haus in Kreuzberg stammen. Der Schüler Karl Friedrich Schinkels war einer der bedeutendsten Berliner Architekten seiner Zeit. Das Neue Museum in Berlin ist sein wichtigstes Werk. Die moderne Skulptur „Roland“ vor dem Haus stammt von Henri Wolff.

Zum Parkplatz hin weist ein Haus mit spätklassizistischen Stuckelementen. Es wurde 1867 erbaut. Einer der bekanntesten Spandau-Historiker wurde hier geboren und starb auch 1972 in diesem Haus.

Nur einen Schritt weiter in die Straße Kolk hinein kommt echtes Altstadtgefühl auf. Auf der rechten Seite stehen Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die meisten Fachwerkhäuser auf der rechten Seite sind liebevoll restauriert. Das Haus Nummer 2 ist ein gutes Beispiel dafür, was in Spandau zum Vorschein kommt, wenn der alte Putz abgeschlagen wird. 1983 entdeckte man das Fachwerk darunter und datierte das Haus auf eine Bauzeit um 1700.

Alte Kolkschänke (Foto: Ralf Salecker)

In der Alten Kolkschänke gingen schon die Soldaten ein und aus, die auf der Zitadelle stationiert waren (Foto: Ralf Salecker)

Die Alte Kolkschänke direkt daneben ist leider extrem baufällig. Sie kann mit einer 100-jährigen Kneipengeschichte aufwarten. Hier gingen schon die Soldaten ein und aus, die mit dem Garde-Fuß-Artillerie-Regiment auf der Zitadelle stationiert waren. Leider hat die Kneipe vor einigen Jahren ihre Pforten für immer geschlossen.

Die Hausnummer 5 sieht aus wie ein altes Fachwerkhaus, ist es aber nicht. Vielmehr handelt es sich um einen Neubau aus dem Jahr 1975.

Das Haus mit der Nummer 6 fällt deutlich aus dem Rahmen. Es ist 1905 als typische Berliner Mietskaserne errichtet worden. Eine moderne Fassadenmalerei lässt es zu einem harmonisch eingepassten Bauwerk in dieser Straße werden.

Am Behnitz

Kirche St. Marien am Behnitz (Foto: Ralf Salecker)

Die kleine Kirche am Behnitz ist heute ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte und Lesungen (Foto: Ralf Salecker)

Am Ende der Straße Kolk eröffnet sich ein kleiner beschaulicher Platz, rechter Hand steht die Kirche St. Marien (Behnitz Nummer 9). Sie ist Spandaus älteste und Berlins zweitälteste katholische Kirche aus der Zeit nach der Reformation. Heute kann man kaum mehr erahnen, dass einst an der Kirche beginnend eine geschlossene Häuser-Fassaden-Flucht in Richtung Breite Straße existierte. Die Straße Am Juliusturm verläuft auf einem seit 1912 existierenden Damm, der notwendig wurde, um eine ausreichende Höhe zur Überquerung der Havel zu gewährleisten. An der Nordseite der Kirche befindet sich ein Brunnen aus dem 14. Jahrhundert, der bei der Neugestaltung des Kinderspielplatzes freigelegt wurde. Archäologische Untersuchungen konnten Siedlungsspuren nachweisen, die bis in die Steinzeit zurückreichen. In der warmen Jahreszeit nutzen Familien mit Kindern den Spielplatz als willkommene Oase der Ruhe.

Ehemaliges Militärbauamt im Behnitz (Foto: Ralf Salecker)

Hier befasste man sich einst damit, in welchen Zonen rings um den Stadtkern was, wo und wie gebaut werden durfte (Foto: Ralf Salecker)

Gegenüber der Kirche steht ein Bau aus gelbem Backstein. Erbaut wurde er 1868 als Verwaltungsgebäude der Fortifikationsbehörde des Preußischen Militärfiskus. Heute nutzt eine Kindertagesstätte den schönen Ziegelbau.

In der Festungsstadt Spandau durfte niemand bauen, wie es ihm gerade in den Sinn kam. Rayonbeschränkungen regelten, in welchen Zonen rings um den Stadtkern was, wo und wie gebaut werden durfte. So durften im ersten Rayon (700 Meter Tiefe) nur die allereinfachsten Holzhütten stehen, die am schnellsten abgerissen werden konnten. Im zweiten Rayon (weitere 400 Meter Tiefe) war nur die Errichtung von Fachwerkbauten mit maximal zwei Stockwerken gestattet und das unter der Auflage, sie auf Verlangen des Festungskommandanten jederzeit abreißen zu dürfen. Daran schloss sich ein weiterer Rayon von wiederum 400 Meter Tiefe an, in dem ohne Zustimmung des Festungskommandanten nichts möglich war. Mit diesen Vorschriften sollte sichergestellt werden, dass die Zitadelle bei Bedarf jederzeit freies Schussfeld auf mögliche anrückende Feinde hatte.

Am 27. Januar 1903 wurden die Baubeschränkungen auf Erlass Wilhelm II. (der am selben Tag Geburtstag hatte) zusammen mit der Entfestigung Spandaus, also der Beendigung seines Festungsstatus, aufgehoben. Die Stadt hatte zu dieser Zeit gerade einmal 60.000 Einwohner.

Fachwerkhaus und Heinemannsches Haus im Behnitz (Foto: Ralf Salecker)

Vor 1900 lebte in dem weißen Gebäude der Komponist Wilhelm Heinemann (Foto: Ralf Salecker)

Das Fachwerkhaus mit der Hausnummer 4 stammt etwa aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Lange war es unter hässlichem Putz verborgen. 1979 wurde es aufwändig rekonstruiert. Zwischen diesem und dem Nachbarhaus zur linken Hand führt ein schmaler Weg hinunter zu Havel und an die Schleuse. Früher sollen an dieser Stelle die Spandauer ihr Vieh ans Wasser getrieben haben. Vor dem Haus steht dekorativ ein roter antiker Feuermelder.

Ende des 18. Jahrhunderts, in der Zeit Friedrich des Großen, entstand das benachbarte spätbarocke Bürgerhaus. Hier wurde 1868 die erste Bank der Stadt gegründet, der „Creditverein zu Spandau“. Vor 1900 lebte hier der Komponist Wilhelm Heinemann (Vater der berühmten mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichneten Pianistin Käthe Heinemann – „das Spandauer Wunderkind“).

Geht man noch ein paar Schritte den Behnitz bis zum Möllentordamm entlang, leitet uns bald ein deutliches Rauschen zur Schleuse Spandau. Schon im 13. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine Flutrinne, die eine Passage zwischen Unter- und Oberhavel gestattete. Um 1572 wurde die erste Kammerschleuse Spandaus erbaut und ermöglichte so ein problemloses Wechseln zwischen dem Ober- und Unterlauf der Havel.

Möllentordamm

Der Straßenname Möllentordamm erinnert an das Mühlentor, welches einst am Nordende des Behnitz stand. Bis 1938 trug die Straße den Namen Damm, nach der nicht zu Spandau gehörenden Dienstsiedlung (Kiez), die nördlich vor den Toren der Stadt lag. Groß war das Dorf nicht. Es bestand nur aus sieben Fischereigrundstücken. 1875 wurde dieser Bereich nach Spandau eingemeindet.

Früher lebten die slawischen dienstpflichtigen Bewohner nahe am Spandauer Schloss. Von Kurfürst Joachim I. erhielten sie 1515 verbriefte Fischereirechte, die heute noch für die Berliner Havelfischer gelten und in den entsprechenden Grundbüchern als „Fischereigerechtigkeit“ vermerkt sind. Erst vor kurzem feierte die Fischersozietät ihr 500-jähriges Bestehen.

Als Joachim II. im Bereich des Spandauer Schlosses die Zitadelle errichten ließ, mussten die Kiezer umziehen. Ein Teil ließ sich im nördlichen Bereich des Möllentordamms nieder, andere zogen an die heutige Krowelstraße oder auf den Burgwall vor dem Klostertor. In den Befreiungskriegen von 1813 brannten die Franzosen, die die Zitadelle besetzt hielten, die Häuser vor dem Stresow, die Potsdamer und Oranienburger Vorstädte und die Gebäude hinter der Gewehrfabrik nieder, um freies Schussfeld zu erhalten. Die Kiezer wurden auf den damals nicht zu Spandau gehörenden Tiefwerder umgesiedelt.

Quelle: Otto Kuntzemüller, Urkundliche Geschichte der Stadt und Festung Spandau, 1881

Der südlicher liegende Teil des Damms gehörte zu Spandau und hieß bis 1882 Oranienburger Straße. Eine Brücke führte am Ende des heutigen Möllentordamms über die Havel auf eine alte Handelsstraße in den Barnim. Diese verlief zwischen Fischerdorf (Kiez) und Spandauer Schloss. Wegen des Baus der Zitadelle verlegte man 1560 die Heerstraße (später Berliner Chaussee) südlich der Festung. Mit dem Ziel einer besseren Wegführung entstanden dort später die Berliner Brücke und das Berliner Tor (anfangs Neues Tor). Das alte Mühlentor blieb noch bis 1630 bestehen. Dann ließ Kurfürst Georg Wilhelm es abreißen, da im Falle einer feindlichen Besetzung der Stadt Gefahr für die Zitadelle drohte. Mit dem Tor verschwand auch ein Großteil der Umfassungsmauer des Behnitz.

Die Häuser auf der rechten Straßenseite bilden das Gelände des ehemaligen Dorfes Damm. Das 1869 erbaute Haus Nummer 5/6 direkt an der Schleuse sieht nicht wirklich reizvoll aus. Hier befand sich einst der Dorfkrug der ehemaligen Gemeinde Damm.

Haus am Möllentordamm (Foto: Ralf Salecker)

Haus mit Wasserzugang – am Möllentordamm ist es möglich (Foto: Ralf Salecker)

Die meisten Häuser in der Straße stammen aus dem 19. Jahrhundert. Manches sind Neubauten. Fischer sind hier schon länger nicht mehr tätig. Schaut man aber vom Wröhmännerpark auf die Rückseite der Häuserfront, dann zeigt sich ein sehr romantischer Anblick mit kleinen Bootsstegen und der Wunsch steigt auf, hier sofort einzuziehen.

Wieder am Parkplatz angelangt, könnten wir uns zum gemütlichen Schmaus im ersten Haus am Platz niederlassen. Das 1689 erbaute Haus Möllentordamm Nummer 1, die ehemalige „Neue Thorschreiberey“, ist möglicherweise das älteste Fachwerkhaus Berlins. Man erkennt es nur nicht, weil es sich hinter weißgetünchtem Putz versteckt. Seine Quergebäude stammen dagegen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das Restaurant Spandower Zollhaus empfängt seine Gäste mit bodenständiger Küche und einem kühlen Bierchen. Im Sommer kann man auch schräg gegenüber im Sommergarten am Möllentorsteg einen lauschigen Platz im Freien finden.

Ein Blick über den Möllentorsteg und Mühlengraben hinweg erhascht schon weitere Möglichkeiten, den Weg fortzusetzen. Backsteinbau und Schornstein der ehemaligen Heereswäscherei beherbergen jetzt das Brauhaus Spandau. Rechter Hand davon liegt der Eingang in den Wröhmännerpark. Hier könnten wir weiter Richtung Spandauer Neustadt, zur Insel Eiswerder oder gar entlang der Havel bis nach Schönwalde und Hennigsdorf spazieren.

 

Haltestellen:

Altstadt Spandau (icon_u-bahn7),
U Altstadt Spandau (icon_busX33)

Anfahrt aus Berlin:

S5/ Regionalbahn bis Berlin-Spandau, von dort zu Fuß weiter (ca. 10 Minuten) oder mit der icon_u-bahn7 bis Altstadt Spandau

Vom Berliner Hauptbahnhof bis Berlin-Spandau sind es mit der S5 etwa 30 Minuten. Die Regionalzüge benötigen ca. 15–20 Minuten.

St. Marien am Behnitz
Behnitz 9
13597 Berlin

Öffnungszeiten:

Mo bis So, jeweils 14–17 Uhr

Weitere Informationen

Jürgen Grothe
Ein Spaziergang durch die Spandauer Altstadt
191 Seiten, Jaron-Verlag 2012
(nur noch antiquarisch erhältlich)

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