Lichtkunst verzaubert die Bezirke der Hauptstadt

Fernsehturm auf dem Alexanderplatz zum Festival of lights
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Fernsehturm auf dem Alexanderplatz zum Festival of lights (Foto: Ralf Salecker)

Brandenburger Tor beim Festival of Lights in Berlin (Foto: Ralf Salecker)
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Brandenburger Tor beim Festival of Lights in Berlin (Foto: Ralf Salecker)

Seit vielen Jahren bringt das „Festival of Lights“ (Lichterfest) in Berlin Licht in den dunklen Herbst. Nun kam noch die Veranstaltung „Berlin leuchtet“ hinzu. Zwei Wochen lang im Oktober beginnt Berlin zu leuchten. Das Ende des Sommers, die kürzeren Tage werden durch eine wundervolle Welt aus Licht und Farbe zu einem Rausch für die Sinne. Internationale Lichtkünstler beteiligen sich an den Projektionen. Die Vielfalt ihrer Beiträge beeindruckt immer wieder. Bekannte Sehenswürdigkeiten, Straßen und Plätze werden aufwändig in Szene gesetzt. Installationen und mobile Ereignisse zeigen, was alles mit Licht möglich ist.

Zehntausende Besucher strömen seit 2004 alljährlich zu den Highlights der Lichtkunst beim Festival of Lights in Berlin. Im Oktober erstrahlt Berlin für ein bis zwei Wochen auch in der Nacht. Waren es anfangs noch einfach farbig beleuchtete Gebäude und Objekte, bieten sich den staunenden Besuchern inzwischen ganze Geschichten. Gebäude werden zur Projektionsfläche für riesige Animationen. Manche davon entstanden am Computer, andere dagegen entstammen der analogen Welt. Die Geschichte Berlins wird am Brandenburger Tor

Mit „Berlin leuchtet“ kam eine weitere Veranstaltung hinzu. Mit dabei sind einige der Initiatoren des Lichterfestes in Berlin. Ein Verein will mit neuem Konzept die Nacht zum Tage machen. Der Verein strebt keinen Gewinn an und ist damit möglicherweise freier in seiner Entscheidung, welche Lichtkonzepte umgesetzt werden können. Fast 500 Gebäude sollen so in ganz Berlin erstrahlen.

Das Rathaus in Spandau leuchtet das ganze Jahr über
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Das Rathaus in Spandau leuchtet das ganze Jahr über (Foto: Ralf Salecker)

Ein Tipp für Besucher der nächtlichen Illuminationen Berlins. An den Wochenenden sind enorme Menschenmassen in der Mitte Berlins unterwegs. Touristen, aber auch Berliner selbst zieht es erst einmal an die bekannten Orte. Dabei lohnt ein Blick in die Berliner Bezirke. Wer weniger Trubel aber trotzdem den Genuss eines erleuchteten Berlins haben will, sollte sich intensiver mit den Hinweisen auf den Internetseiten der Veranstalter beschäftigen.

Unzählige Touren zu Lande und zu Wasser, mit dem Bus, der Kutsche, zu Fuß, dem Taxi, der Fahrradrikscha und dem Schiff laden zu ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auf das erleuchtete Berlin ein.

War es früher noch einfach, eine schnelle Tour zu recht vielen beleuchteten Sehenswürdigkeiten zu planen, wird es nun etwas schwieriger. Lange Animationen an den Gebäuden erfordern mehr Zeit vor Ort. So bleiben für eine entspannte Genusstour eher weniger Orte, die in einer Nacht besucht werden können. Wer zudem noch in Ruhe fotografieren möchte, sollte sich gut vorbereiten und viel Gelassenheit mitbringen. Nicht jeder achtet auf Fotografen. Manche sind nur gedankenlos, andere sogar rücksichtslos… Insgesamt ist das Miteinander aber meist sehr entspannt. Der staunende Genuss des leuchtenden Berlins lässt das Gedränge schnell vergessen. Ein achtsamer Blick auf die eigenen Wertgegenstände ist da nicht verkehrt…

Spandau hat sein Rathaus dauerhaft illuminiert.

Fotoimpressionen vom Festival of Light und Berlin leuchtet

Der Fernsehturm auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte

10 internationale Künstler illuminieren das Wahrzeichen Berlins

 

 

 

 

 

 

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