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Jana Friedrich ist Spandaus Tourismusbeauftragte

Spandau-Tourismus ist ihre Kernaufgabe

Jana Friedrich ist Spandaus Tourismusbeauftragte

Jana Friedrich ist Spandaus Tourismusbeauftragte (Foto: Privat)

Das Jahr 2018 startet gut für Spandaus Wirtschaftsförderung: die neu geschaffene Stelle der Tourismusbeauftragten wurde endlich besetzt. Jana Friedrich ist seit Mitte Januar 2018 die Ansprechpartnerin in allen touristischen Belangen. Insbesondere die Begleitung und Umsetzung des bereits gestarteten Projekts „Spandau Tourismus“ in Zusammenarbeit mit der Agentur „Gröschel Branding“ gehört zu ihrer Kernaufgabe.

Jana Friedrich (XING) war früher als Sachbearbeiterin für Wirtschaftsförderung und Tourismusmanagement der Stadt Werder (Havel) tätig. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der BTE Tourismus- und Regionalberatung beschäftigte sie sich mit der praxisorientierten, umsetzbaren Tourismusberatung und Konzeptentwicklung in der Regionalentwicklung. Mit diesem Erfahrungshintergrund dürfte sie auch in Spandau die richtige Person als Tourismusbeauftragte sein.

Die Agentur „Gröschel Branding“ wurde vom Bezirksamt Spandau damit beauftragt, die touristischen Potenziale des Bezirks zu erschließen. Das Projekt ist auf zwei Jahre befristet und wird mit 300.000 Euro von der Senatsverwaltung für Wirtschaft gefördert.

Mit der Schaffung einer Vollzeitstelle allein für den Tourismus in Spandau erkennt und würdigt der Bezirk die besondere Bedeutung des Tourismus als bedeutsamen Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor. Mit Frau Friedrich werden die Aktivitäten des Tourismus in Spandau stärker koordiniert und konzeptionell ausgebaut.

Sie versteht sich gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung als Partner aller Tourismusakteure, um die Destination Spandau stärker in den Focus unserer Metropole zu rücken und ein klares Profil des breiten Angebotes zu zeichnen.

Die Wirtschaftsförderung Spandau bezog neue Räumlichkeiten und ist jetzt im Nebengebäude des Rathauses zu finden (Zimmer: 1028-1030).

Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke und der Leiter der Wirtschaftsförderung Patrick Sellerie führen gemeinsam aus:

„Ein gutes Signal für den Spandau-Tourismus. Das bereits im letzten Jahr erfolgreich begonnene Tourismusprojekt wird mit seinen weiter zu erarbeitenden Handlungsempfehlungen und konkreten Maßnahmen nicht im märkischen Sand verlaufen. Unsere neue Kollegin ist ein klares Bekenntnis des Bezirks, das Thema Tourismus fortlaufend zu begleiten und aus einer professionellen Hand zu steuern.“

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Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt im Gotischen Haus

Hier gibt es noch von Hand gefertigte Produkte auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt

Das Gotische Haus lohnt besonders zur Adventszeit einen Besuch. In der Zeit vom 1. bis zum 4. Advent locken handwerklich gefertigte Produkte und Kunstobjekte in Berlins ältestes Bürgerhaus, das Gotische Haus in der Spandauer Altstadt. Eine ganz besondere Atmosphäre entsteht so in den historischen Räumen mit ihrem gotischen Gewölbe. Plastikkram aus Asien ist hier nicht zu finden. Die Besucher erwartet traditionelles Kunsthandwerk, Kunst und Design aus Berlin und dem Land Brandenburg. Berlins ältestes Bürgerhaus wird seit vielen Jahren zum Ruhepol auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt. Seit mehr als 20 Jahren macht hier ein weihnachtlicher Kunsthandwerkerhof Station. 

Es mag überraschen. Ja, es gibt noch Spandauer, die das Gotische Haus in der Spandauer Altstadt noch nicht kennen. Anderen ist es eine lieb gewonnene Tradition geworden, ganz besonders während der Weihnachtszeit. Neben der Touristeninformation, in der Eintrittskarten für Konzerte in Spandau, Souvenirs und gedruckte Informationen zum Bezirk zu bekommen sind, locken wechselnde Ausstellungen und ein Museum die Besucher in Berlins ältestes Bürgerhaus. Zu Weihnachten gibt es hier auch Weihnachtskarten aus Spandau.

Im Gotischen Haus bekommen Sie auch den Spandau-Kalender 2019 von Ralf Salecker.

Handwerk bürgt für Qualität

Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt im Gotischen Haus. Keramikerin Dorothea Nerlich

Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt im Gotischen Haus. Die Keramikerin Dorothea Nerlich organisierte ihn rund 20 Jahre lang. (Foto: Ralf Salecker)

Hier gibt es keine Fabrikware zu kaufen. Viele Besucher kennen den Kunsthandwerkermarkt schon aus Zeiten, als sie selbst gerade einmal über die Tischkante schauen konnten. Die Faszination für Handwerkliches ist geblieben. Dabei ist es nicht allein ein nostalgisches Gefühl, welches die Leute ins Gotische Haus lockt. Handwerkliches steht für Qualität und Beständigkeit. Wie Ton zur Keramik wird, ist vielen ein Mysterium. Viele wissen nicht, ob Ton gebrannt wird. Immer mehr Menschen fehlt es an grundlegende Erfahrungen, wie Dinge. Gerne stehen die Handwerker und Künstler Rede und Antwort. Im umliegenden Trubel der Altstadt ist das Gotischen Haus in der Vorweihnachtszeit eine Insel der Ruhe.

Sowohl Weihnachtliches, Originelles, Erlesenes, Schönes, Verrücktes, Nützliches und Individuelles kann bestaunt aber auch erworben werden. Den Ausstellern kann man bei der Arbeit über die Schulter schauen und auch Fachfragen werden gern beantwortet. Die an den verschiedenen Ständen präsentierten Arbeiten sind von der Idee bis zur Fertigstellung in den jeweiligen Werkstätten in unserer Region von Hand gefertigt. Jeder Handwerker und Künstler ist während der gesamten Zeit persönlich an seinem Stand anzutreffen. Das sind Holzspielzeugmacher, Keramiker, Seifensieder, Korbflechter, Porzellanmaler, Puppenschneider, Glasbläser, Kerzenzieher, Schmuck-und Goldschmiede, sowie eine Ikonenmalerin.

Weihnachtlicher Handwerkermarkt im Gotischen Haus

  • Breite Straße 32
  • 13597 Berlin-Spandau
  • vom 1. bis zum 4. Advent
  • Täglich von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet – samstags sogar bis 20 Uhr
  • Eintritt frei

Verkehrsverbindungen:
Für motorisierte Weihnachtsmarkt-Besucher stehen rund 5.000 PKW-Parkplätze rund um die Altstadt Spandau zur Verfügung. Stressfreier geht es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
S-Bahn: S5 bis Bahnhof Spandau
U-Bahn: U7 bis Altstadt Spandau
Bus: Linien 130, 134, 135, 136, 137, 236, 237, 337, 638, 638, 671, M32, M37, M45, N30, N34, N7, X33 bis Bahnhof Spandau, Bus 130 bis Breite Straße/Markt, Bus 134, 136, 137, 236, 337, 671, M37, M45, N34, N7 bis Moritzstraße
Regionalbahn: RB10, RB13, RB14, RE2, RE4, RE6

Fotoimpressionen vom Märkischer Kunsthandwerkermarkt im Gotischen Haus

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Kladower Christkindlmarkt 2018 in Spandau

Diesen besinnlichen Spandauer Weihnachtsmarkt können sie auch mit der Fähre ansteuern

Kladower Christkindlmarkt

Kladower Christkindlmarkt (Foto: Ralf Salecker)

Kunstgewerbliche und künstlerische Produkte locken nicht nur Spandauer sondern auch Berliner und Brandenburger am 2. Adventswochenende zum idyllisch gelegenen Kladower Christkindlmarkt auf dem Imchenplatz. Während andere Weihnachtsmärkte ein malerisches Häuserumfeld bewerben, bietet der Kladower Christkindlmarkt vom Kunst- und Kunsthandwerkermarkt einen wunderbaren Blick über die Havel. Hier geht es sehr beschaulich zu, auch wenn es manchmal eng werden kann.

Den lautstarken und grellen Kommerz anderer Weihnachtsmärkte wird hier – abseits des lauten Trubels der Großstadt – niemand vermissen. Die Veranstalter legen Wert darauf, dass die Stände des Kladower Christkindlmarktes möglichst weihnachtlich gestaltet und dekoriert sind. An diesem Ort kann man ungewöhnliche Weihnachtsgeschenke erwerben. Etwa 80 Künstler und Kunsthandwerker, aber auch Vereine und Privatpersonen – nicht nur aus Berlin – sind hier mit ihren Angeboten vertreten.

Neben dem Markttreiben gibt es ein weihnachtliches Bühnenprogramm für und mit Groß und Klein, an dem sich jedes Mal auch ortsansässige Schulen und Kindergärten beteiligen. Zusätzlich gibt es eine kleine Krippe, eine Tombola und ein kleines Karussel für Kinder. Der Weihnachtsmann kommt an beiden Tagen um 17 Uhr vom Wasser her!

Hungern und dürsten muss niemand, es gibt Glühwein, Kaffee, Bier, nichtalkoholische Getränke Kuchen, Waffel und mehr zu moderaten Preisen. Familien müssen also keine Angst haben.

Möglich ist dieser beliebte Weihnachtsmarkt durch den unermüdlichen Einsatz des Cladower Dorf Union e.V., mit der Unterstützung von etwa 120 ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Der erzielte Überschuss des Christkindlmarktes fließt regelmäßig in soziale Projekte.

31. Kladower Christkindlmarkt 2018

Kinder lieben den Weihnachtsmarkt direkt am Hafen in Kladow, denn der Weihnachtsmann kommt gemeinsam mit seinen Engeln kommt an beiden Tagen um 17 Uhr per Boot übers Wasser. Außerdem gibt es Musik von Kindern für Kinder.

Adresse: Imchenplatz 1, 14089 Berlin
Wann: Samstag, 8. und Sonntag, 9. Dezember 2018
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: 12 bis 19 Uhr

 

Anreise zum Kladower Christkindlmarkt

Mit der BVG-Fähre F10

Dies ist mit Sicherheit die schönste Anfahrt zu einem Weihnachtsmarkt. Zwischen Wannsee und Kladow pendelt die BVG-Fähre F10 regelmäßig hin und her. Zu den Weihnachtsmarktterminen fährt die Fähre nach dem Samstagfahrplan – also eine Stunde länger, als üblich. Zusätzliche Fahrten der BVG-Fähre gibt es ab S-Bahnhof Wannsee um 17 und 18 Uhr, ab Alt-Kladow um 17:31 und 18:31 Uhr. Praktisch direkt an der Fähre beginnt schon das Weihnachtsmarktvergnügen. Selbst für Radfahrer bietet die Fähre mehr als genügend Platz. Wannsee selbst ist mit S-Bahn und Bussen gut erreichbar.

Schiffstouren und Fähren ab Spandau

Busanbindung

Bus: 134, X34, 135, 234 und 697

Von der Spandauer Altstadt (U-Bahn, S-Bahn, Regionalbahn) fahren Busse im 20-Minuten-Abstand nach Alt-Kladow. Wer von Potsdam aus kommt, der kann den Bus 697 nutzen. Zu Fuß (Richtung Fähre) sind es dann nur 10 gemütliche Minuten bis zum Imchenplatz mit dem Christkindelmarkt.

PKW

Man kann auch mit dem PKW anreisen. Bekanntlich sind die Parkplätze sehr knapp. Entspannter ist es in jedem Fall, die anderen Möglichkeiten zu nutzen. Die zum Markt führende Straße Alt-Kladow ist am Wochenende des Marktes als Einbahnstraße eingerichtet und weist ein starkes Gefälle auf.

 

Bilder vom Christkindelmarkt in Kladow

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30. Kladower Christkindlmarkt 2017 in Spandau

Berlins einziger Weihnachtsmarkt mit „eigener“ Fähre

Kladower Christkindlmarkt

Kladower Christkindlmarkt (Foto: Ralf Salecker)

Kunstgewerbliche und künstlerische Produkte locken auch Berliner und Brandenburger am 2. Adventswochenende zum idyllischen Christkindlmarkt auf dem Imchenplatz in Kladow. Während andere Weihnachtsmärkte ein malerisches Häuserumfeld bewerben, bietet der Kladower Christkindlmarkt vom Kunst- und Kunsthandwerkermarkt einen wunderbaren Blick über die Havel. Hier geht es beschaulich zu, auch wenn es manchmal eng werden kann.

Plastikkram und schlichten Kommerz wird man auf diesem Weihnachtsmarkt, abseits des lauten Trubels der Großstadt, vergeblich suchen. Deswegen kommen die Besucher auch nicht her. Die Veranstalter legen Wert darauf, dass die Stände des Kladower Christkindlmarktes möglichst weihnachtlich gestaltet und dekoriert sind. An diesem Ort kann man ungewöhnliche Weihnachtsgeschenke erwerben. Etwa 80 Künstler und Kunsthandwerker, aber auch Vereine und Privatpersonen – nicht nur aus Berlin – sind hier mit ihren Angeboten vertreten.

Neben dem Markttreiben gibt es ein weihnachtliches Bühnenprogramm für und mit Groß und Klein, an dem sich jedes Mal auch ortsansässige Schulen und Kindergärten beteiligen. Zusätzlich gibt es eine kleine Krippe, eine Tombola und ein kleines Karussel für Kinder. Der Weihnachtsmann kommt an beiden Tagen um 17 Uhr vom Wasser her!

Hungern und dürsten muss niemand, es gibt Glühwein, Kaffen, Bier, nichtalkoholische Getränke Kuchen, Waffel und mehr zu moderaten Preisen. Familien müssen also keine Angst haben.

Möglich ist dieser beliebte Weihnachtsmarkt durch den unermüdlichen Einsatz des Cladower Dorf Union e.V., mit der Unterstützung von etwa 120 ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Der erzielte Überschuss des Christkindlmarktes fließt regelmäßig in soziale Projekte.

 

29. Kladower Christkindlmarkt 2016

  • Imchenplatz
  • Imchen Allee
  • 14089 Berlin
  • 3.12. und 4. 12. 2016, jeweils von 12 Uhr bis 19 Uhr

 

Anreise zum Kladower Christkindlmarkt

Mit der BVG-Fähre F10

Dies ist mit Sicherheit die schönste Anfahrt zu einem Weihnachtsmarkt. Zwischen Wannsee und Kladow pendelt die BVG-Fähre F10 regelmäßig hin und her. Zu den Weihnachtsmarktterminen fährt die Fähre nach dem Samstagfahrplan – also eine Stunde länger, als üblich. Praktisch direkt an der Fähre beginnt schon das Weihnachtsmarktvergnügen. Selbst für Radfahrer bietet die Fähre mehr als genügend Platz.

Wannsee selbst ist mit S-Bahn und Bussen gut erreichbar.

Schiffstouren und Fähren ab Spandau

Busanbindung

Bus: 134, X34, 135, 234 und 697

Von der Spandauer Altstadt (U-Bahn, S-Bahn, Regionalbahn) fahren Busse im 20-Minuten-Abstand nach Alt-Kladow. Wer von Potsdam aus kommt, der kann den Bus 697 nutzen. Zu Fuß (Richtung Fähre) sind es dann nur 10 gemütliche Minuten bis zum Imchenplatz mit dem Christkindelmarkt.

PKW

Man kann auch mit dem PKW anreisen. Bekanntlich sind die Parkplätze sehr knapp. Entspannter ist es in jedem Fall, die anderen Möglichkeiten zu nutzen. Die zum Markt führende Straße Alt-Kladow ist am Wochenende des Marktes als Einbahnstraße eingerichtet und weist ein starkes Gefälle auf.

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Historischer Handwerkermarkt auf dem Reformationsplatz

Handwerkliches und Musikalisches an der St. Nikolai-Kirche

Historischer Handwerkermarkt auf dem Reformationsplatz (Foto: Ralf Salecker)

Historischer Handwerkermarkt auf dem Reformationsplatz (Foto: Ralf Salecker)

An diesem Ort in der Spandauer Altstadt haben Smartphone und Tablet Pause: Willkommen zu einer Zeitreise auf dem historischen Handwerkermarkt an der St. Nikolai-Kirche! Auf der Südseite des Reformationsplatzes erheben sich die Mauern einer kleinen „Burg“. Bewacht wird diese u.a. von überlebensgroßen Ritter-Statuen in schwerer Rüstung. Mittelalterlich gewandete Handwerksleute führen vor, wie vor vielen Jahren Meister und Gesellen ihre Produkte herstellten: Am Schmiedefeuer entstehen funkenstiebend die verschiedensten Eisenwaren, während in einer Schreynerei aus gewöhnlichem Holz ungewöhnliches Kunstwerk entsteht.

Wenn an der Taverne frische Leckereyen und Getränke nach alten Rezepturen locken bieten in der Nachbarschaft Marketender Schmuck und Lederwaren, Gewandungen und Edelsteine feil. Erstmalig 2017 dabei: „Die Historische Baekery“. Und wer Näheres zu seiner Zukunft wissen möchte, dem sei ein mittelalterlicher Kartenleger empfohlen.

Bewacht wird das rustikale Lager am Reformationsplatz durch Ritter und Knappen des „Clans vom Bullengraben“, die nicht nur in das Alltagsleben vor hunderten Jahren blicken lassen, sondern auch mit Feuershows und Kampfdarbietungen für Zerstreuung sorgen.

An allen Tagen erklingen dazu liebliche Melodeyen auf historischen Instrumenten – auf Dudelsack und Flöten, Trommeln und einigem mehr. Am Freitag und Samstag ergänzt um orientalische oder mittelalterliche Tänze und Gaukeley.

 

Öffnungszeiten Vom 27.11. bis zum 23.12.2017:
Montag bis Donnerstag 11 – 20 Uhr
Freitag 11 – 22 Uhr
Samstag 11 – 22 Uhr
Sonntag 11 – 20 Uhr

Das und vieles mehr liegt quasi vor der Haustür: Mit der U-Bahn bis Altstadt oder Rathaus Spandau, mit Fern- und Regionalzug oder S-Bahn bis zum Bahnhof Spandau – stets erreicht man das Festgelände in der Altstadt Spandau direkt. Zahlreiche Buslinien – darunter so attraktive wie der M 45 ab Bahnhof Zoo – halten direkt am Rand der Fußgängerzone. Auf dem Markt sind, trotz historischen Pflasters und betagter Gemäuer, alle Wege auch für diejenigen erreichbar, die mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl oft andernorts nur schwer vorankommen.

 

Impressionen vom historischen Markt an der Nikolai-Kirche

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Das Ernst-Liesegang-Ufer bleibt vorerst offen

Wie wäre es jetzt mit einem Spaziergang am Havelufer?

Das Ernst-Liesegang-Ufer bleibt vorerst offen.

Das Ernst-Liesegang-Ufer bleibt vorerst offen. (Foto: Ralf Salecker)

Das Ernst-Liesegang-Ufer ist einer der schönsten Spandauer Wanderwege an der Havel. Vor kurzem hieß es noch, die Uferpromenade in Kladow würde zum 1. September gesperrt werden, weil der Weg für die Fußgänger „zu gefährlich“ wäre. Diese Entscheidung ist erst einmal ausgesetzt. Der Zustand ist wirklich desolat. Zwischen Wasserrettungsstation und Restaurant Seeblick sind die Schäden besonders groß. Nach längerem Regen wurde der Uferweg immer wieder teilweise überspült. Trotzdem haben sich bis vor rund einem Jahr Fußgänger und Radfahrer den holprigen schmalen Weg geteilt – ohne dass etwas passiert ist. Alle haben einen Spaziergang entlang von Havel und Kleingärten genossen.

Der Namensgeber, ein ehemaliger Spandauer Bürgermeister, wird sich wahrscheinlich wegen der beabsichtigten Sperrung im Grabe herumdrehen. Eigentümer des Ernst-Liesegang-Ufers ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Sie wäre verantwortlich gewesen, den Weg in Stand zu halten. Eine Sanierung des Uferweges soll etwa eine Million Euro kosten, Geld, was für die BImA derzeit nicht tragbar ist.

Das Ernst-Liesegang-Ufer bleibt vorerst offen.

Das Ernst-Liesegang-Ufer bleibt vorerst offen. (Foto: Ralf Salecker)

Nun könnte man sich ja theoretisch damit abfinden. Schließlich ist 100 Meter vom Ufer entfernt der neue Havel-Radweg entstanden – auch wenn man sich fragen muss, ob er seinem Namen noch gerecht wird. Der Havel-Radweg ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrradroutennetzes in Berlin und Brandenburg. Der neue breite asphaltierte Weg wird gerne von Fußgängern und Radfahrern genutzt – nur bietet er keinen Blick mehr auf die Havel.

Jetzt heißt es erst einmal abwarten. Der SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz hat mit der BImA gesprochen und ein wenig Zeit gewonnen. Bezirk und BImA müssen nun zu Vereinbarung über die dauerhafte Nutzung und Sicherheit des Weges kommen. Das wird sicherlich nicht einfach. Nicht nur Spandauer würden über eine unbegrenzte Sperrung des Weges wenig erfreut sein.

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Landhausgarten Dr. Max Fraenkel 2017

Sommercafé im Landhausgarten Dr. Max Fränkel

Sommercafé im Landhausgarten Dr. Max Fränkel (Foto: Ralf Salecker)

Im Landhausgarten Dr. Max Fraenkel in Berlin-Kladow, Lüdickeweg 1, wird am Karfreitag, den 14. April 2017 die neue Saison eröffnet. Das Sommercafé öffnet wieder seine Pforten. Das Besucherzentrum im ehemaligen Pferdestall und der ehemaligen Garage bietet wieder Informationen und Anschauungsmaterial zur Geschichte des Gartens an.

Fortan lädt auch das Sommercafé zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen und einer kleinen Auswahl herzhafter Speisen ein.

  • Öffnungszeiten (14. April 2017 bis Saisonende im Oktober):
  • Besucherzentrum mit Café: Fr, Sa, So + Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr
  • Garten zusätzlich: werktags 7.30 bis 14.00 Uhr.

Frank Bewig, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit, erklärt:

„Ich freue mich, dass auch im Landhausgarten mit der Wiederöffnung des Sommercafé’s der Frühling einzieht. Bei dieser Gelegenheit möchte ich es nicht versäumen auf einige Neuerungen hinzuweisen:

  • Aus einem neuen Quellstein wird Wasser fließen.
  • Eine neue Parkordnung wurde erlassen und entsprechende Schilder aufgestellt.
  • Es wird ein neues barrierefreies Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte im Laufe des Frühjahrs

installiert werden.“

Fotos vom Landhausgarten Dr. Max Fraenkel

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Druckfrische touristische Image-Broschüre für Berlin-Spandau

„Spandauer Ansichtssachen“ wirbt für den westlichsten Hauptstadtbezirk mit Bildern von Ralf Salecker

Spandauer Ansichtssachen - Imagebroschüre für den Bezirk

Symbolisch überreichten der Fotograf Ralf Salecker und Sven-Uwe Dettmann (GF – Partner für Spandau GmbH) das erste Exemplar der Broschüre dem für Tourismus zuständigen Spandauer Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke. (Foto: Ralf Salecker)

In Kooperation mit visitBerlin und in Zusammenarbeit mit dem Spandauer Fotografen Ralf Salecker hat die Partner für Spandau GmbH im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse 2017 eine neue Imagebroschüre zum Bezirk herausgebracht. Das druckfrische Werk bietet auf 32 Seiten exzellente Ein- und Ansichten aus allen Spandauer Ortsteilen – klassisch sortiert von Nord nach Süd. Sie war so begehrt, dass sie inzwischen völlig vergriffen ist.

Ob Hakenfelde, Falkenhagener Feld, Haselhorst, Siemensstadt, Staaken, Alt- oder Neustadt, Wilhelmstadt, Gatow oder Kladow – auch dem „Ur-Spandauer“ erschließen sich beim Durchblättern der einzelnen Kapitel überraschende neue Blickwinkel auf urbanes Leben inmitten und in Nachbarschaft beeindruckender Naturräume. Zwei inhaltliche Schwerpunkte bilden die Zitadelle mit ihren zahlreichen Angeboten und der im Jahr 2017 sein 750-jähriges Jubiläum begehende Ortsteil Kladow.

Viele der verwendeten Fotos wurden im Panoramaformat produziert. Der Textanteil ist bewusst klein gehalten, um die Bilder wirken zu lassen. Eine Klappkarte an der Rückseite erlaubt eine leichtere bildliche Orientierung.

 

Das erste Exemplar bekam der Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke

Der Spandauer Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke (CDU) erhielt als erster die neue Spandau Broschüre überreicht (Foto) und merkte an: „Mit den Spandauer Ansichtssachen wird gezeigt, wie sehens- und lebenswert ein Großstadtbezirk sein kann. Ein gelungenes Werk!“ Schon beim letzten Treffen des Runden Tisch Gewerbe stellte Gerhard Hanke heraus, wie wichtig Tourismus und Tourismusförderung für den Bezirk sind.

Und der Geschäftsführer der Partner für Spandau GmbH, Sven-Uwe Dettmann, ergänzt: „Damit gelingt ein Lückenschluss in den touristischen Angeboten des Bezirkes und in seiner Außendarstellung – genau so ein hochwertiges, die Schokoladenseiten Spandaus darstellendes Druckwerk wurde häufig nachgefragt und liegt jetzt vor“.

 

Berlin als Tourismusmagnet

Tourismus ist ein boomender Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadt. 2014 wurden im Tourismussektor 10,65 Milliarden Euro umgesetzt. Daraus ergaben sich Steuereinnahmen in Höhe fast 2 Milliarden Euro. Immer neue Arbeitsplätze entstehen in diesem Bereich. Mehr als 240.000 Menschen leben vom Tourismus. Schaut man 10 Jahre zurück, dann hat sich die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus nahezu verdoppelt. Berlin ist inzwischen nach London und Paris auf Platz drei der beliebtesten Städte in Europa angelangt. Die Zahl der Besucher steigt auch weiterhin.

Über 31 Millionen Übernachtungen wurden 2016 in Berlin gezählt, fast drei Prozent mehr, als im Jahr zuvor. Nicht alle davon sind Touristen. Ein Viertel z.B. entfallen alleine auf Kongressteilnehmer. Schaut man dann noch auf die gewerblichen Übernachtungsgäste und diejenigen, die in kleineren Hotels (< 10 Betten), Pensionen, Campingplätzen oder gar privat unterkommen, sind es stolze 106 Millionen Tagesgäste im Jahr.

 

Warum nicht auch nach Spandau?

Spandauer Ansichtssachen - Imagebroschüre für den Bezirk

In Kooperation mit visitBerlin und in Zusammenarbeit mit dem Spandauer Fotografen Ralf Salecker hat die Partner für Spandau GmbH im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse 2017 eine neue Imagebroschüre zum Bezirk herausgebracht. (Titelfoto: Ralf Salecker)

Viele Besucher kommen nicht nur einmal nach Berlin. Irgendwann sind alle der großen Sehenswürdigkeiten abgeklappert, alle hippen und schrillen Orte besucht. Dann steigt das Interesse der Touristen für die sehenswerten Angebote in den Randbezirken. Spandau hat viel zu bieten. Man muss nur dafür trommeln.

Mehr als 30 Hotels und Pensionen mit rund 3.000 Betten, sowie acht Campingplätze bieten Übernachtungsgelegenheiten in Spandau für jeden Bedarf. 250.000 Gäste blieben 2015 durchschnittlich etwa zweieinhalb Tage im Bezirk. Während die typischen Berlinbesucher zu rund 54 Prozent aus Deutschland kommen und 46 Prozent aus dem Ausland kommen, sind es in Spandau nur 20 Prozent.

Früher wurde touristische Werbung allein für die großen Sehenswürdigkeiten im Herzen Berlins gemacht. Dazu kamen dann höchstens noch Objekte, wie das Schloss Charlottenburg und der Funkturm, die schon „etwas weiter draußen“ lagen. Dies ist inzwischen anders. Von visitBerlin gibt es eine wunderbare App für alle Smartphone-Besitzer, die zeigt, dass es mehr in Berlin zu sehen gibt – man muss nicht nur im Zentrum bleiben.

Anders, als eigenständige Gemeinden, haben Berlins Bezirke keinen offiziellen Haushaltsetats für Tourismusförderung und -werbung. So ist es nicht verwunderlich, dass kleine Orte, rund um Berlin, mehr Geld in die Hand nehmen können, um Touristen werben.

Als die schwarz-rote Koalition 2011 in Berlin antrat, schrieb sie sich eine qualitative Weiterentwicklung des Tourismus auf die Fahnen. Daraus müsste eigentlich eine intensivere touristische Förderung der Bezirke folgen. Burkhard Kieke, Tourismusmarketingmanager von visitBerlin, meinte2014 in einem Interview einmal, wir müssen auch in Spandau und Köpenick Anziehungspunkte schaffen, um die Innenstadtbezirke zu entlasten.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop hat im Rahmen der Tourismus- und Kongressbilanz 2016 angekündigt, 2017 ein neues Tourismuskonzept zu erarbeiten. „Darin wird es erstmals auch darum gehen, Kriterien für stadtverträglichen und nachhaltigen Tourismus zu berücksichtigen.“ Wir dürfen gespannt sein. Es wäre ja zu wünschen, dass den Bezirken dann ein eigener Etat für die Tourismusförderung zugebilligt wird.

Schaffen muss man die Anziehungspunkte in den Bezirken nicht. Sie sind ja meist schon da. Die Infrastruktur muss an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden. Was ja teilweise auch schon geschieht, wie z.B. in Spandau mit der Sanierung des Havelradweges. Wichtig ist, für die bestehenden Attraktionen intensiv zu werben. Köpenick hatte schon frühzeitig und selbstbewusst damit angefangen („Treptow-Köpenick gilt als reizvollste, vielfältigste und zugleich erholsamste Tourismusregion Berlins und schließt sich direkt an die historische Mitte der Hauptstadt an.“). Spandau zieht nun nach. Partner für Spandau veranstaltet eben nicht nur Feste in Spandau, sondern sorgt auch für ein Bezirksmarketing, welches über die Grenzen des Bezirkes hinaus reicht. Im Bezirksamt selbst gibt es jemanden, der explizit für Tourismus zuständig ist. Es geschieht also etwas.

Die großartige Zitadelle als Tourismus-Magnet reicht alleine nicht aus. Von den unzähligen Konzertbesuchern, die nur deswegen die Renaissancefestung besuchen, verirrt sich kaum jemand in die Altstadt, geschweige denn, darüber hinaus.

All die, die in Spandau vom Tourismus profitieren, also z.B. Gastronomie- und Übernachtungsgewerbe, sind gefragt, attraktive Angebote zu präsentieren – oder auf die bestehenden Möglichkeiten im Bezirk hinzuweisen. Sich nur als praktisch gelegene Schlafstatt von Messeteilnehmern oder Berlin-Besuchern zu verstehen, genügt eben nicht. Mehr gastronomische Angebote direkt am Havelradweg wären wünschenswert. Radverkehr sollte aktiver gefördert und geschützt werden.

 

Kostenlose Broschüre in der Spandauer Tourist-Information

Die „Spandauer Ansichtssachen“ können von jedem Bürger oder Gast des Bezirkes in der Tourist-Information Berlin-Spandau im Gotischen Haus, Breite Straße 32, abgeholt werden: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr. Nun, nachdem die Broschüre vergriffen ist, muss man sich gedulden, bis eine neue Auflage möglich ist.

 

 

 

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Badestelle am Kiesteich in Arbeit

Es bewegt sich etwas im Falkenhagener Feld

Zukünftige Badestelle am Kiesteich im Winter (Foto: Ralf Salecker)

Zukünftige Badestelle am Kiesteich im Winter (Foto: Ralf Salecker)

Auch im Winter wird an der zukünftigen Badestelle am Kiesteich im Falkenhagener Feld gearbeitet. LKWs bringen Material  heran, mit dem eine größere befestigte Flachwasserzone geschaffen wird. Spandauer können sich also freuen. Die Arbeiten gehen auch bei Schnee und Kälte voran. Wann genau der Sprung ins kühle Nass dann ganz offiziell möglich ist, steht noch nicht genau fest. Vor der Fertigstellung des Flughafens wird es in jedem Fall sein.

Der Große Spektesee, oder einfach auch nur „Kiesteich“ genannt – zwischen Straße am Kiesteich und Bötzowbahn gelegen – wird mit Fördermitteln des Stadtumbaus West ökologisch aufgewertet. Ziel ist es den See mit einer offiziellen Badestelle auszustatten.

Als zentraler Bestandteil des Spektegrünzugs, einem bedeutenden Naherholungsraum mit einem Einzugsgebiet von ca. 40.000 Einwohnern, lässt sich das Baden nicht wirklich verhindern. Seit der Eröffnung des Spektegrünzugs hatte das Bezirksamt größte Mühe, den Erholungssuchenden das Problem zu verdeutlichen und alljährlich den Badebetrieb im Großen Spektesee zu verhindern. Der Bedarf nach einer Badestelle durch die Bevölkerung ist nicht von der Hand zu weisen. Badende zieht es im Sommer auch in die als Naturschutzbereich dienende Spektelake. Dabei wird wenig Rücksicht auf den für die Wasserreinigung wichtigen Schilfbestand genommen.

 

Entenfütterstelle ist beseitigt

Zukünftige Badestelle am Kiesteich im Winter (Foto: Ralf Salecker)

Zukünftige Badestelle am Kiesteich im Winter (Foto: Ralf Salecker)

Dazu wurde ein kleiner Wegabschnitt am Nordufer neu geordnet. Freunde des Entenfütterns sind darüber eher nicht begeistert. Leider wurde hier zu viel des Guten getan. Abgesehen davon, dass Brot und Brötchen keine gesunde Ernährung für Wasservögel bedeuten, verändert sich ihr Futterverhalten. Sie lassen sich bequemerweise  vom Menschen füttern, als selbst im reichhaltigen Angebot der Natur zu suchen. In der Folge vermehren sich die Wasservögel stärker, als es natürlich wäre. Die Belastung mit Fäkalien im Uferbereich steigt. Eine zusätzliche Düngung des Wassers, mit anschließendem stärkerem Pflanzenwachstum- und Sterben ist die Folge. Der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt. Die Verbesserung der gewässerhygienischen Situation ist aber eine wichtige Voraussetzung für die Ausweisung des Spektesees zu einem Badegewässer.

Der umliegende Schilfbereich kann nun wirklich zur Ruhezone für unterschiedliche Tiere werden. Der Uferbereich wird passend renaturiert. Diese Stelle lag außerdem so tief, dass sie bei längerer feuchter Witterung regelmäßig überflutet wurde.

 

Die Vorarbeiten für die Badestelle sind in vollem Gang

Zukünftige Badestelle am Kiesteich im Winter (Foto: Ralf Salecker)

Zukünftige Badestelle am Kiesteich im Winter (Foto: Ralf Salecker)

In einem ersten Schritt wurde Bauschutt im Badebereich am Kiosk entfernt, der noch aus der Verfüllung des früher einmal deutlich größeren Kiesteichs stammt. Anschließend entsteht in der Badebucht ein Flachwasserbereich, der auch gefahrlos von Kindern genutzt werden kann. Die Wiese wird im Frühjahr kräftig umgepflügt und mit neuer Rasensaat versehen. Sogar einen eingezäunten Sandspielplatz für die Kleinsten wird es zukünftig geben. Auf den Zaun kann wegen der vielen freilaufenden Hunde leider nicht verzichtet werden. Trotzdem soll das Ordnungsamt zukünftig stärker das Baden von Hunden unterbinden.

Mit den Beachvolleyballfeldern weiter südlich und vielen anderen Sportmöglichkeiten im Spektepark bleiben so kaum noch Wünsche für die sportliche Freizeitgestaltung offen.

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Partnerschaft zwischen Spandau und dem Landkreis Havelland

Feierlich Unterzeichnung im Fürstenzimmer der Zitadelle

Vier Unterschriften unter die Partnerschaftsurkunde

Manuela Vollbrecht, Dr. Burkhard Schröder, Helmut Kleebank, Joachom Koza (Foto: Ralf Salecker)

Im Fürstenzimmer auf der Zitadelle wurde am 10.11.2015 feierlich die Partnerschaft zwischen dem Berliner Bezirk Spandau und dem Landkreis Havelland besiegelt. Damit wird eine lange Tradition der Verbundenheit zwischen den Regionen fortgeführt. Der schon länger bestehende kulturelle, politische und sportliche Austausch wird durch diese schriftliche Willensbekundung auch für die Zukunft als gemeinsame Aufgabe unterstrichen.

Ein wenig Geschichte

Einst galt Spandau als Tor zum Havelland. Seit dem Mittelalter gab es enge Verflechtungen mit dem Umland. So gehörten dem Benediktinerinnen-Nonnenkloster dort zahlreiche Dörfer. Nach der Reformation und der Auflösung der Klöster übernahm Spandau die Verwaltungs-, Gerichts- und Polizeifunktion für diese Dörfer. Diese wurden z.T. bis Ende des 19. Jahrhunderts wahrgenommen. Regelmäßige Wochenmärkte stärkten die enge Verbindung zum Umland. Bauern verkauften ihre Produkte in der Stadtgemeinde Spandau und erwarben ihrerseits alles Wichtige vor Ort.

1816 erfolgte die Bildung des neuen Kreises Osthavelland, Sitz der Verwaltung ist die Stadtgemeinde Nauen. Zum 1. April 1887 wurde die Stadtgemeinde Spandau zum Stadtkreis erhoben und schied damit aus dem Kreis Osthavelland aus. Der Preußische Landtag beschließt am 27. April 1920 ein Gesetz, wonach acht Städte sowie 59 Landgemeinden zu Groß-Berlin zusammengeschlossen werden. Am 1. 10. 1920 wurde die Eingemeindung aus dem Kreis Osthavelland in die Stadtgemeinde und den Stadtkreis Berlin vollzogen. Spandau verliert damit seine kommunale Selbstständigkeit und Eigenschaft als eigenständige Stadt.

Mit dem Mauerbau endete jegliche Verbindung ins Havelland. Kurz vor dem Mauerfall kam es dann 1988 zu ersten Kontakten zwischen dem Spandauer Bezirksbürgermeister Werner Salomon und dem Nauener Bürgermeister Alfred Kuhn. Am 22.9.1988 unterzeichneten beide einen Partnerschaftsvertrag. Etwas mehr als ein Jahr später, am 13. November 1989, fiel dann die Mauer zwischen Falkensee und Spandau.

1990, also noch vor der Deutschen Wiedervereinigung, beschließen ein West- und ein Ost-Sportverein, einen gemeinsamen, grenzüberschreitenden Volkslauf von Falkensee nach Spandau zu organisieren. Jahr für Jahr nehmen mehr als 2500 aktive Teilnehmer daran teil.

Falkensee und Spandau bewarben sich gemeinsam um die Brandenburgische Landesgartenschau 2009, motiviert durch die Erkenntnis, das man nur gemeinsam etwas erreichen kann. Zwischen der Spandauer Altstadt und Falkenseer Gutspark sollte ein „Grünzug von Rathaus zu Rathaus“, das „grüne Band der Sympathie“, entstehen. Mit der Landesgartenschau hat es nicht geklappt. Der Grünzug ist inzwischen Wirklichkeit.

Partnerschaft zwischen dem Landkreis Havelland und Spandau

Die Mitglieder des Kreistages im Havelland stimmen am 6.7.2015 dem Abschluss einer Partnerschaftsvereinbarung mit dem Berliner Bezirk Spandau zu. Umgekehrt beschloss die Spandauer Bezirksverordnetenversammlung am 17.6.2015, mit dem Landkreis Havelland eine Städtepartnerschaft einzugehen, in die die bestehende Partnerschaft mit Nauen so weit wie möglich einbezogen wird.

Am 10.11.2015 wurden die Unterschriften unter die Partnerschaftsurkunde gesetzt. Landrat Dr. Burkhard Schröder (SPD) und die Vorsitzende des Kreistages, Manuela Vollbrecht, unterzeichneten die Urkunde für den Landkreis Havelland. Bezirksbürger-meister Helmut Kleebank (SPD) und Bezirksverordnetenvorsteher Joachim Koza (CDU) dokumentierten den Willen zur Zusammenarbeit als Vertreter Spandaus. Mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde bestätigen beide Seiten die Absicht, die bereits bestehenden Verbindungen und Kontakte gemeinsam weiter auszubauen.

Landrat Schröder erinnerte in seinen Ausführungen an den ehemaligen Spandauer Bürgermeister Werner Salomon, der noch vor dem Fall der innerdeutschen Grenze gegen viele Widerstände eine offizielle Städtepartnerschaft mit der im Havelland gelegenen Stadt Nauen begründete.

Bürgermeister Kleebank verwies auf die Möglichkeit, durch die Partnerschaft gegenseitig die unterschiedlichen Strukturen besser kennenzulernen und vor allem auf den Gebieten Infrastruktur und Tourismus gemeinsame Strategien zu entwickeln.

Die Vorsitzende des Kreistags Vollbrecht verwies auf die tatkräftige Unterstützung, die Städte und Gemeinden des Havellands in den Zeiten des politischen Umbruchs spontan aus Spandau erhielten und oft heute noch bestehende Kontakte begründete. Darüber hinaus regte sie gemeinsame Projekte für und mit jungen Menschen sowie einen Erfahrungsaustausch im Bereich der Integrationspolitik an.

Bezirksverordnetenvorsteher Koza wies unter anderem auf die historische Zugehörigkeit Spandaus zum Havelland hin, die erst durch die Bildung Groß-Berlins im Jahr 1920 formal beendet worden war und regte einen intensiven Kontakt zwischen dem Kreistag des Havellandes und der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung an.

Um die Partnerschaft weiter zu intensivieren waren auch die Vorsitzenden beider Partnerschaftsvereine (Holger Schiebold, Havelland und Christian Haß, Spandau) anwesend.

Fotoimpressionen von der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde

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Rathaus Spandau dauerhaft illuminiert

Die „Laterne“ ist nun in farbiges Licht gehüllt

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Seit dem 13. Oktober wird die „Rathaus-Laterne“ dauerhaft illuminiert (Foto: Ralf Salecker)

Seit dem 13. Oktober wird der obere Teil des Rathausturms in Spandau, die sog. Laterne, in farbiges Licht gehüllt. Der Bezirk hat damit eine Attraktion, die das ganze Jahr hindurch ins Auge springt. Nun fehlt nur noch der Nikolai-Kirche ein passendes Lichtkonzept. Wer mit der Bahn den Spandauer Hauptbahnhof passiert, wird nun regelmäßig von einem erleuchteten Rathausturm empfangen. Auch für Flugzeuge wird nun ein „Leuchtfeuer“ die Einflugschneise nach Tegel markieren. Bisher leuchtete der Turm einige Male zum Festival of Lights und während des Spandauer Weihnachtsmarktes.

Wie alles begann

Spandauer, erleuchtet Euer Rathaus! Mit diesem Aufruf des Wirtschaftshofs Spandau zum 100-jährigen Jubiläum des Spandauer Rathauses im August 2013 wurden Sponsoren für eine dauerhafte Illumination des altehrwürdigen Gebäudes gesucht. Die leuchtende Idee dazu kam von Sven Uwe Dettmann, dem Geschäftsführer von Partner für Spandau. Nun hatte Spandau damals noch klamme Kassen, auch wenn der alte Schuldenberg schon fast abgebaut war. An eine Finanzierung durch den Bezirk war also nicht zu denken.

Rund 200 Sponsoren wären zur Illumination des Turms notwendig. 47.000 Euro sollten insgesamt aufgebracht werden. Jeder Sponsor hätte einen laufenden Meter der Beleuchtung mit einem Betrag von 235,- Euro zu finanzieren. Im Oktober 2013 hätten sich alle Sponsoren zum Abschluss der Aktion ins Goldene Buch der Stadt Spandau eintragen sollen. Wünsche gehen nicht immer so in Erfüllung, wie man es gerne hätte.

Jetzt leuchtet der Rathausturm dauerhaft

119 Spandauer Sponsoren feierten das Ereignis im Hotel Winters, welches mit Unterstützung der Firma Osram zum erfolgreichen Abschluss gebracht werden konnte. Vom dortigen Skytower Restaurant hat man die die illuminierte Laterne fast auf Augenhöhe im Blick.

Erste Überlegungen sahen vor, die langen Bereiche unterhalb der Laterne zu beleuchten. Lange LED-Ketten wären dafür notwendig gewesen. Anbringung und Wartung hätten bei dieser Idee einige Schwierigkeiten aufgeworfen. Die Beleuchtung der Laterne war nicht nur praktischer, sondern auch preiswerter umzusetzen. Nun sorgen 20 leistungsstarke LED-Leuchten für ein nächtliches Highlight in Spandau. 12 unterschiedliche Beleuchtungsprogramme sollen für Abwechslung sorgen.

Anfangs gab es ein Farbenspiel mit bunten Übergängen, wie sie auch viele von kleinen LED-Leuchten im Haushalt kennen. Nun steht eine monochrome Beleuchtung auf dem Programm. Den Anfang macht die Farbe Violett. Während der Weihnachtszeit erstrahlt die Rathaus-Laterne in rotem Licht.

Vertraglich zugesichert sind 2000 Stunden Beleuchtung im Jahr. Das entspräche etwa fünfeinhalb Stunden pro Nacht.

Literaturempfehlungen

Spandauer Forschungen, Band 3

  • Der dritte Band der „Spandauer Forschungen“ nimmt die 100-Jahr-Feier des Spandauer Rathauses am 15. September 2013 zum Anlass, die Verwaltungsgeschichte Spandaus und damit auch den Sitz der heutigen Bezirksverwaltung in den Mittelpunkt zu stellen.
  • Erhältlich in der Spandau-Information (Gotisches Haus, Breite Straße 32) für 24,90 EUR
  • ISBN: 978-3-938648-03-2
  • Herausgeber: Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954. e.V.

Deutschlands Rathäuser Teil 1

  • 20 Rathäuser aus Deutschland, davon zwei aus Berlin (Köpenick und Spandau)
  • als PDF-Datei (ca. 7,5 MB)

Bildergalerie zum illuminierten Rathaus Spandau

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Auflösung des Preisrätsels – wie viele Brücken gibt es in der Spandauer Altstadt

Brücken im Bereich der Spandauer Altstadt

Das erste Preisrätsel der neuen Internetseite www.spandau-tourist-info.de scheint doch ein wenig schwierig gewesen zu sein. Frage 1, „Wie viele Brücken gibt es in der Spandauer Altstadt und wie heißen diese?“ wurde doch recht unterschiedlich beantwortet. Manche sind aber nur haarscharf an der richtigen vollständigen Lösung vorbeigeschrammt. Darum wurde das Panoramabild unter den fast richtigen Einsendungen verlost. Der Möllentorsteg im Behnitz machte es nicht einfacher, schließlich hieß er früher einmal Dammbrücke. Manch einer wollte auch die Dischingerbrücke und die Eisenbahnbrücke am Stabholzgarten mit einbeziehen, beide liegen aber außerhalb der Altstadt.

Frage 2, „Wie viele Brücken gibt es in ganz Spandau?“, ließen fast alle außen vor. Eine Schätzung von 50 lag da noch am nähesten dran.

 

Antwort zu Frage 1:

10 Brücken gibt es im Bereich der Spandauer Altstadt.

 

  1. Carl-Schurz-Brücke

Von wenigen als Brücke wahrgenommen, führt sie die Carl-Schurz-Straße über den Mühlengraben, der früher die Stadtmauer der Stadt Spandaus begrenzte. Sie trägt wie die Straße den Namen von Carl Schurz, einem radikaldemokratischen deutschen Revolutionärs und Befreier von Gottfried Kinkel aus dem Spandauer Gefängnis. Carl Schurz wurde in Deutschland als Terrorist gesucht und brachte es in den Vereinigten Staaten zum Innenminister.

  1. Charlottenbrücke

Die stählerne Bogenbrücke führt den Straßenzug Charlotten-/Stresowstraße über die Havel und verbindet über Treppen die Spandauer Altstadt mit dem Stresow.

  1. Juliusturmbrücke

Die Juliusturmbrücke ist eine Balkenbrücke aus Stahl. Sie führt die Straße Am Juliusturm über die Havel südlich der Schleuse Spandau.

  1. Karl-Heinrich-Brücke

Sie führt die Straße am Juliusturm über den Mühlengraben. Benannt wurde sie nach dem SPD-Mitglied Karl Heinrich, der mit Nazis und Kommunisten gleichermaßen Schwierigkeiten hatte.

  1. Lindensteg

Diese Fußgängerbrücke überbrückt den östlichsten Teil des Mühlengrabens am Lindenufer.

  1. Möllentorsteg (früher Dammbrücke)

Die Fuß- und Radwegbrücke über den Mühlengraben verbindet den Wröhmännerpark mit der Altstadt Spandau. Die Brücke ist Teil des Havelradweges.

  1. Moritzbrücke

Die steinerne Bogenbrücke führt die Moritzstraße über den Mühlengraben.

  1. Neue Brücke

Sie überwindet den Mühlengraben und verbindet die Neustadt mit der Altstadt.

  1. Stephanbrücke

Sie verbindet den Altstädter Ring mit der Jüdenstraße und überquert dabei den Mühlengraben.

  1. Wallbrücke

Die Wallbrücke führt die Straße Stabholzgarten über den Mühlengraben zur Breiten Straße

 

Antwort zu Frage 2

In Spandau gibt es etwa 80 Brücken.

 

Die Gewinnerin des Preisrätsels wurde per E-Mail benachrichtigt und kann sich eines der acht Panoramabilder im Slider als Leinwandbild im Format 90 mal 30 cm aussuchen.

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Tourismus als Wirtschaftsfaktor – auch in Spandau?

Das Tor zum Havelland

Mauerradweg kurz vor Schönwalde (Foto: Ralf Salecker)

Mauerradweg kurz vor Schönwalde (Foto: Ralf Salecker)

28,7 Millionen Übernachtungen verzeichnete Berlin im Jahr 2014. 11,9 Millionen Gäste kamen in die Stadt. 2013 landete Berlin auf Platz 11 der bestbesuchten Städte der Welt. Tourismus ist also ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Während früher das Tourismusmarketing Berlins hauptsächlich das Zentrum, also Berlin Mitte und ein wenig noch Charlottenburg (Schloss und Kudamm) bewarb, sieht dies heute glücklicherweise etwas anders aus. (mehr …)

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Spandaus schönste Seiten

Ein Online-Reiseführer für Spandau

Der Fischer vom Falkenseer Platz (Foto: Ralf Salecker)

Der Fischer vom Falkenseer Platz (Foto: Ralf Salecker)

Auf der Internetseite www.spandau-tourist-info.de präsentiere ich ab dem 22. Juni 2015 Spandaus schönste Seiten. Aus der Idee, hochwertige Fotos vom Bezirk mit touristischen Informationen u. a. zu sehenswerten Orten, kulturellen Tipps und Hinweisen auf Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten zu verknüpfen, ist ein Online-Reiseführer entstanden, der besonders in visueller Hinsicht ansprechen soll. (mehr …)

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Spandau erleben, genießen, entspannen

Tourismusführer für die Zitadellenstadt

Tourismus-Broschüre - Spandau erleben - Visit Spandau

Tourismus-Broschüre – Spandau erleben – Visit Spandau (Fotos: Ralf Salecker)

Spandau hat touristisch viel zu bieten. Um dies mit greifbaren Beispielen zu belegen, hat Spandaus Bezirksmarketing-Gesellschaft „Partner für Spandau“ einen kleinen zweisprachigen Tourismusführer herausgebracht. Während der Internationalen Tourismusbörse 2014 wurde das achtseitige Faltblatt im A4-Format, welches aufgeklappt die Größe eines halben Kinoplakates einnimmt, als Bezirkswerbung am Berlinstand an Interessierte verteilt.

Prominentestes Bild im Tourismusführer ist die Spandauer Zitadelle als Panoramafoto von Ralf Salecker. Insgesamt stammen acht Bilder in dem Tourismusführer von ihm.

Berlin-Spandau lohnt sich

Unter dem Leitmotiv: „Der westlichste Bezirk der deutschen Hauptstadt freut sich auf Ihren Besuch!“ beschreibt die Broschüre Spandau als lebens- und erlebenswerten Bezirk. Historisch hat er viel zu bieten, was einen Besuch lohnt. „Als überaus geschichtsträchtiger und erlebenswerter Ort ist Spandau zugleich westliches Tor zur Metropole Berlin.“ Wer immer noch der Überzeugung ist, dass Spandau ganz jwd ist, wird mit praktischen Beispielen eines Besseren belehrt. In 10 Minuten ist der Bezirk von der City aus mit der Regionalbahn erreichbar. Mit der S-Bahn dauert es ein wenig länger.

Manch Autofahrer beschwert sich gerne über das viel zu geringe Parkplatzangebot im Bereich der Altstadt. Zählt man diese mal zusammen, ergibt sich die stattliche Anzahl von 5.000 Parkplätzen. An zwei Orten, nahe der Altstadt sind kostenfreie Parkplätze für Reisebusse ausgewiesen. Nur wer unbedingt mit dem Auto direkt vor seinem Lieblingsbäcker parken will, muss notgedrungen die eine oder andere Runde drehen.

Die Spandauer Altstadt

Das Herz Spandaus darf in der Beschreibung natürlich nicht fehlen. Die größte zusammenhängende Fußgängerzone mit rund 300 Einzelhandelsgeschäften, Restaurants und Dienstleistern lädt ein zum Bummeln und Verweilen. Unterschiedlichste Fest-Veranstaltungen in der Altstadt richten sich an ein sehr unterschiedliches Publikum. Historische Bauwerke wie die St. Nikolai-Kirche, das Gotische Haus, das Batardeau, der Gewölbekeller, die Stadtmauer und alte Gebäudeensembles im Behnitz bieten einen Blick in die Vergangenheit. Nur einen Steinwurf weiter lockt das Havelufer mit der Spreemündung zum Flanieren. Noch ist das Lindenufer eine Baustelle. Doch das wird sich bald ändern.

Zitadelle Spandau

Nicht nur wegen der im Herbst eröffnenden Ausstellung „Berlin und seine Denkmäler“ (Info) in den sanierten Gebäuden auf der Zitadelle ist die Renaissancefestung ein sehenswertes Bauwerk. Museen, Fledermäuse, Künstler, Kunsthandwerker, ein Theater, Musikveranstaltungen, Mittelaltermärkte, und eine Musikinstrumentenwerkstatt bieten ein buntes Kulturangebot, welches selbst Spandauer viel zu selten wahrnehmen.  Die Broschüre weist auf die bedeutende Zitadelle hin, zeigt aber gleichzeitig auf die Vielzahl anderer Highlights im Bezirk.

Spandau – Wasser und Grün

Radwanderer finden gleich mehrere große Radwege in Spandau. Entlang der Havel können Radfahrer den Bezirk von Nord nach Süd durchqueren. Der Mauerradweg bietet abseits großer Straßen eine Verbindung zwischen Natur und historischem Boden. Über den Havel-Radweg gibt es eine wunderbare ins nahe Havelland. Wer mag, kann auf dem Radweg Berlin-Kopenhagen auch auf längeren Strecken unterwegs sein. Grünzüge  und Waldgebiete und die Havel selbst bieten naturnahe Erholungsmöglichkeiten. Spandau bietet sich als Erholungsort, aber auch als Ausgangspunkt für Touren nach Berlin und Brandenburg an.

Dies und noch viel mehr beschreibt die neue Broschüre von Partner für Spandau. Es gibt viele Gründe, Spandau zu besuchen. Tourismus kann sich im Bezirk durchaus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickeln.

Eine Broschüre allein macht da noch keinen Sommer, aber sie ist ein guter Ansatz, ein deutliches Zeichen dafür, dass Spandau den Tourismus als wichtiges wirtschaftliches Standbein der Zukunft sieht. Darum ist es mehr als selbstverständlich, ja zwingend notwendig, mit den Besonderheiten des Bezirks zu werben.

Mehr touristische Angebote müssen her. Hotellerie und Gastronomie sind gefragt, mit entsprechenden Angeboten eine Basis dafür zu liefern. Wer Spandau nur als Schlafstadt für Berlin-Besucher verkauft, darf sich nicht wundern, wenn nur diese hier übernachten…

Erhältlich war die neue Spandau-Werbung in der Spandauer Altstadt im Gotischen Haus oder als PDF-Dokument zum Download.

Offizielle Tourist-Information Berlin-Spandau im Gotischen Haus

 

 

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