Jana Friedrich ist Spandaus Tourismusbeauftragte (Foto: Privat)
Das Jahr 2018 startet gut für Spandaus Wirtschaftsförderung: die neu geschaffene Stelle der Tourismusbeauftragten wurde endlich besetzt. Jana Friedrich ist seit Mitte Januar 2018 die Ansprechpartnerin in allen touristischen Belangen. Insbesondere die Begleitung und Umsetzung des bereits gestarteten Projekts „Spandau Tourismus“ in Zusammenarbeit mit der Agentur „Gröschel Branding“ gehört zu ihrer Kernaufgabe.
Jana Friedrich (XING) war früher als Sachbearbeiterin für Wirtschaftsförderung und Tourismusmanagement der Stadt Werder (Havel) tätig. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der BTE Tourismus- und Regionalberatung beschäftigte sie sich mit der praxisorientierten, umsetzbaren Tourismusberatung und Konzeptentwicklung in der Regionalentwicklung. Mit diesem Erfahrungshintergrund dürfte sie auch in Spandau die richtige Person als Tourismusbeauftragte sein.
Die Agentur „Gröschel Branding“ wurde vom Bezirksamt Spandau damit beauftragt, die touristischen Potenziale des Bezirks zu erschließen. Das Projekt ist auf zwei Jahre befristet und wird mit 300.000 Euro von der Senatsverwaltung für Wirtschaft gefördert.
Mit der Schaffung einer Vollzeitstelle allein für den Tourismus in Spandau erkennt und würdigt der Bezirk die besondere Bedeutung des Tourismus als bedeutsamen Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor. Mit Frau Friedrich werden die Aktivitäten des Tourismus in Spandau stärker koordiniert und konzeptionell ausgebaut.
Sie versteht sich gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung als Partner aller Tourismusakteure, um die Destination Spandau stärker in den Focus unserer Metropole zu rücken und ein klares Profil des breiten Angebotes zu zeichnen.
Die Wirtschaftsförderung Spandau bezog neue Räumlichkeiten und ist jetzt im Nebengebäude des Rathauses zu finden (Zimmer: 1028-1030).
Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke und der Leiter der Wirtschaftsförderung Patrick Sellerie führen gemeinsam aus:
„Ein gutes Signal für den Spandau-Tourismus. Das bereits im letzten Jahr erfolgreich begonnene Tourismusprojekt wird mit seinen weiter zu erarbeitenden Handlungsempfehlungen und konkreten Maßnahmen nicht im märkischen Sand verlaufen. Unsere neue Kollegin ist ein klares Bekenntnis des Bezirks, das Thema Tourismus fortlaufend zu begleiten und aus einer professionellen Hand zu steuern.“
Hier gab es noch von Hand gefertigte Produkte auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt
Es gibt keine Kunsthandwerker mehr im Gotischen Haus!
Das Gotische Haus lohnte besonders zur Adventszeit einen Besuch. In der Zeit vom 1. bis zum 4. Advent lockten handwerklich gefertigte Produkte und Kunstobjekte in Berlins ältestes Bürgerhaus, das Gotische Haus in der Spandauer Altstadt. Eine ganz besondere Atmosphäre entstand so in den historischen Räumen mit ihrem gotischen Gewölbe. Plastikkram aus Asien war hier nicht zu finden. Die Besucher erwartete traditionelles Kunsthandwerk, Kunst und Design aus Berlin und dem Land Brandenburg. Berlins ältestes Bürgerhaus wurde so für viele Jahre zum Ruhepol auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt. Seit mehr als 20 Jahren machte hier ein weihnachtlicher Kunsthandwerkerhof Station.
Es mag überraschen. Ja, es gab immer wieder Spandauer, die das Gotische Haus in der Spandauer Altstadt noch nicht kennen. Anderen war es eine lieb gewonnene Tradition geworden, ganz besonders während der Weihnachtszeit. Neben der Touristeninformation, in der Eintrittskarten für Konzerte in Spandau, Souvenirs und gedruckte Informationen zum Bezirk zu bekommen sind, locken wechselnde Ausstellungen und ein Museum die Besucher in Berlins ältestes Bürgerhaus. Zu Weihnachten gab es hier auch Weihnachtskarten aus Spandau.
Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt im Gotischen Haus. Die Keramikerin Dorothea Nerlich organisierte ihn rund 20 Jahre lang. (Foto: Ralf Salecker)
Hier gab es keine Fabrikware zu kaufen. Viele Besucher kannten den Kunsthandwerkermarkt schon aus Zeiten, als sie selbst gerade einmal über die Tischkante schauen konnten. Die Faszination für Handwerkliches war geblieben. Dabei ist es nicht allein ein nostalgisches Gefühl, welches die Leute ins Gotische Haus lockte. Handwerkliches stand für Qualität und Beständigkeit. Wie Ton zur Keramik wird, ist vielen ein Mysterium. Viele wissen nicht, ob Ton gebrannt wird. Immer mehr Menschen fehlt es an grundlegende Erfahrungen, wie Dinge. Gerne standen die Handwerker und Künstler Rede und Antwort. Im umliegenden Trubel der Altstadt war das Gotischen Haus in der Vorweihnachtszeit eine Insel der Ruhe.
Sowohl Weihnachtliches, Originelles, Erlesenes, Schönes, Verrücktes, Nützliches und Individuelles konnte bestaunt aber auch erworben werden. Den Ausstellern konnte man bei der Arbeit über die Schulter schauen und auch Fachfragen wurden gern beantwortet. Die an den verschiedenen Ständen präsentierten Arbeiten wurden von der Idee bis zur Fertigstellung in den jeweiligen Werkstätten in unserer Region von Hand gefertigt. Jeder Handwerker und Künstler war während der gesamten Zeit persönlich an seinem Stand anzutreffen. Das waren Holzspielzeugmacher, Keramiker, Seifensieder, Korbflechter, Porzellanmaler, Puppenschneider, Glasbläser, Kerzenzieher, Schmuck-und Goldschmiede, sowie eine Ikonenmalerin.
Weihnachtlicher Handwerkermarkt im Gotischen Haus: Es gibt ihn nicht mehr!
Verkehrsverbindungen: Für motorisierte Weihnachtsmarkt-Besucher stehen rund 5.000 PKW-Parkplätze rund um die Altstadt Spandau zur Verfügung. Stressfreier geht es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. S-Bahn: S5 bis Bahnhof Spandau U-Bahn: U7 bis Altstadt Spandau Bus: Linien 130, 134, 135, 136, 137, 236, 237, 337, 638, 638, 671, M32, M37, M45, N30, N34, N7, X33 bis Bahnhof Spandau, Bus 130 bis Breite Straße/Markt, Bus 134, 136, 137, 236, 337, 671, M37, M45, N34, N7 bis Moritzstraße Regionalbahn: RB10, RB13, RB14, RE2, RE4, RE6
Fotoimpressionen vom Märkischer Kunsthandwerkermarkt im Gotischen Haus
Festlich geschmückte Weihnachtslandschaft in der Altstadt
Spandauer Weihnachtsmarkt (Foto: Ralf Salecker)
Vom 27.11. bis zum 23.12.2017 lockt täglich ab 11 Uhr der 44. Spandauer Weihnachtsmarkt. In der größten zusammenhängenden Fußgängerzone Berlins ist für einige Wochen Weihnachten Zuhause. Die gesamte Altstadt lädt wieder als festlich geschmückte Weihnachtslandschaft Gäste aus Spandau, Berlin und noch viel weiter her ein. Montags bis freitags befinden sich hier rund 250 Marktstände – am Wochenende sind es gar bis zu 400 Aussteller.
Das tägliche Bühnenprogramm prägt den Markt im Herzen der Altstadt ebenso wie die zahlreichen weihnachtlichen Verkaufshäuser und -stände mit Waren von vier Kontinenten. So stimmungsvoll illuminiert wie hier und in direkter Nachbarschaft zum Einzelhandel einer gewachsenen Stadtlandschaft ist die Adventszeit kaum anderenorts in Berlin zu erleben.
Die Weihnachtskrippe mit lebenden Tieren und Mittelaltermarkt sind ebenso wie die prachtvolle Tanne aus dem Fichtelgebirge Markenzeichen des Spandauer Weihnachtsmarktes.
Bestens erreichbar – aus nah und fern
Spandauer Weihnachtstraum vor dem Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)
All das und vieles mehr liegt quasi vor der Haustür: Mit der U-Bahn bis Altstadt oder Rathaus Spandau, mit Fern- und Regionalzug oder S-Bahn bis zum Bahnhof Spandau – stets erreicht man das Festgelände in der Spandauer Altstadt direkt. Zahlreiche Buslinien – darunter so attraktive wie der M 45 ab Bahnhof Zoo – halten direkt am Rand der Fußgängerzone. Und wer den eigenen Pkw nutzt, findet in und am Rand der Spandauer Altstadt rund 5.000 Parkplätze. Auf dem Markt sind, trotz historischen Pflasters und betagter Gemäuer, alle Wege auch für diejenigen erreichbar, die mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl oft andernorts nur schwer vorankommen.
Wer den Spandauer Weihnachtsmarkt gemütlich besuchen möchte, dem sei die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Der Weihnachtsmarkt ist von überall aus bestens zu erreichen. Selbst mit dem ICE aus Hannover ist man schnell vor Ort. Wer mit den Öffentlichen kommt, kann sich auch einen Glühwein mehr gönnen.
S-Bahn: S5 bis Bahnhof Spandau
U-Bahn: U7 bis Altstadt Spandau
Bus: Linien 130, 134, 135, 136, 137, 236, 237, 337, 638, 638, 671, M32, M37, M45, N30, N34, N7, X33 bis Bahnhof Spandau, Bus 130 bis Breite Straße/Markt, Bus 134, 136, 137, 236, 337, 671, M37, M45, N34, N7 bis Moritzstraße
Regionalbahn: RB10, RB13, RB14, RE2, RE4, RE6
Programm der Weihnachtsmarktbühne auf dem Marktplatz
Spandauer Weihnachtsmarkt: Blick zur Nikolai-Kirche (Foto: Ralf Salecker)
Auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt ist täglich etwas los. An allen Tagen präsentieren Künstler und Musiker ihr Können auf der Bühne auf dem Marktplatz Spandau. Wieder wird es an jedem Tag ein buntes Programm auf der Bühne am Marktplatz geben – am Eröffnungstag mit der Country-Legende Larry Schuba. Über allem strahlt der aus dem Fichtelgebirge stammende ebenmäßige Spandauer Weihnachtsbaum der mit Hilfe der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Birnstengl aufgestellt wurde! Mittelalterliche Melodeyen erklingen an jedem Tag auf dem historischen Handwerkermarkt auf dem Reformationsplatz bei St. Nikolai, nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt.
27.11.2017 bis 23.12.2017
Montag, 27.11.2017, 17.00 – 20.00 Uhr – Larry Schuba Das Urgestein der Country- und Westernmusik eröffnet den bunten Reigen auf der Festbühne des 44. Spandauer Weihnachtsmarkts
Montag, 27.11.2017, 18.00 Uhr Eröffnung Offizielle Eröffnung des 44.Spandauer Weihnachtsmarkts durch den Bezirksbürgermeister Helmuth Kleebank und weitere Gäste. Anschließend setzt Larry Schuba sein Konzert fort.
Di 28.11.2017 17.00-20.00 BIG Band Spandau
Mi 29.11.2017 16.00-18.00 Ensemble Weihnachtsklang
Mi 29.11.2017 18.00-20.00 Berliner Bläserquartett
Do 30.11.2017 17.30-19.30 Britzer Blasorchester
Fr 01.12.2017 18.00-21.00 Feedback Berlin
Sa 02.12.2017 13.00-14.00 Band / Chor noch nicht bekannt
Sa 02.12.2017 15.30-17.30 Zollkapelle Berlin
Sa 02.12.2017 19.00-22.00 Mr.Wiggly&Friend
So 03.12.2017 13.00-14.00 Berliner Blechbläser Trio
So 03.12.2017 15.30-17.00 Zollkapelle Berlin
So 03.12.2017 18.00-20.00 Jazz Makers
Mo 04.12.2017 17.30-19.30 Siemens Big Band
Di 05.12.2017 17.00-20.00 Big Band Spandau
Mi 06.12.2017 16.00-18.00 Empfang beim Weihnachtsmann / Ensemble Weihnachtsklang
Mi 06.12.2017 18.00-20.00 Berliner Bläserquartett
Do 07.12.2017 17.00-20.00 Andreas Discher Band
Fr 08.12.2017 18.00-21.00 Four Roses – Rock aus Leipzig
Sa 09.12.2017 13.00-14.00 Spandauer Blasorchester
Sa 09.12.2017 15.30-17.00 Zollkapelle Berlin
Sa 09.12.2017 19.00-22.00 Anno Rock Band
So 10.12.2017 13.00-14.00 Swining Jazz and Christmas (Holger Liermann)
So 10.12.2017 15.30-17.00 Zollkapelle Berlin
So 10.12.2017 18.00-20.00 Dixie Brothers
Mo 11.12.2017 15.00-16.00 Musikschule Fröhlich
Mo 11.12.2017 17.30-19.30 Siemens Big Band
Di 12.12.2017 17.00-20.00 Big Band Spandau
Mi 13.12.2017 16.00-18.00 Empfang beim Weihnachtsmann / Ensemble Weihnachtsklang
Mi 06.12.2017 18.00-20.00 Berliner Bläserquartett
Do 14.12.2017 17.30-19.30 Britzer Blasorchester
Fr 15.12.2017 18.00-21.00 Stella Rockt
Sa 16.12.2017 13.00-14.00 Musikschule Fröhlich
Sa 16.12.2017 15.30-17.00 Zollkapelle Berlin
Sa 16.12.2017 19.00-22.00 Rock 59
So 17.12.2017 13.00-14.00 Männerchor Falkensee
So 17.12.2017 15.30-17.00 Zollkapelle
So 17.12.2017 17.30-20.00 Sonny and Friends
Mo 18.12.2017 15.00-16.00 Band / Chor noch nicht bekannt
Mo 18.12.2017 17.30-19.30 Siemens Big Band
Di 19.12.2017 17.00-20.00 Big Band Spandau
Mi 20.12.2017 16.00-18.00 Empfang beim Weihnachtsmann / Ensemble Weihnachtsklang
Mi 20.12.2017 18.00-20.00 Marlene Duo
Do 21.12.2017 17.00-20-00 Andreas Discher Band
Fr 22.12.2017 19.00-21.00 Ulli und die grauen Zellen
Diesen besinnlichen Spandauer Weihnachtsmarkt können sie auch mit der Fähre ansteuern
Kladower Christkindlmarkt (Foto: Ralf Salecker)
Kunstgewerbliche und künstlerische Produkte locken nicht nur Spandauer sondern auch Berliner und Brandenburger am 2. Adventswochenende zum idyllisch gelegenen Kladower Christkindlmarkt auf dem Imchenplatz. Während andere Weihnachtsmärkte ein malerisches Häuserumfeld bewerben, bietet der Kladower Christkindlmarkt vom Kunst- und Kunsthandwerkermarkt einen wunderbaren Blick über die Havel. Hier geht es sehr beschaulich zu, auch wenn es manchmal eng werden kann.
Den lautstarken und grellen Kommerz anderer Weihnachtsmärkte wird hier – abseits des lauten Trubels der Großstadt – niemand vermissen. Die Veranstalter legen Wert darauf, dass die Stände des Kladower Christkindlmarktes möglichst weihnachtlich gestaltet und dekoriert sind. An diesem Ort kann man ungewöhnliche Weihnachtsgeschenke erwerben. Etwa 80 Künstler und Kunsthandwerker, aber auch Vereine und Privatpersonen – nicht nur aus Berlin – sind hier mit ihren Angeboten vertreten.
Neben dem Markttreiben gibt es ein weihnachtliches Bühnenprogramm für und mit Groß und Klein, an dem sich jedes Mal auch ortsansässige Schulen und Kindergärten beteiligen. Zusätzlich gibt es eine kleine Krippe, eine Tombola und ein kleines Karussel für Kinder. Der Weihnachtsmann kommt an beiden Tagen um 17 Uhr vom Wasser her!
Hungern und dürsten muss niemand, es gibt Glühwein, Kaffee, Bier, nichtalkoholische Getränke Kuchen, Waffel und mehr zu moderaten Preisen. Familien müssen also keine Angst haben.
Möglich ist dieser beliebte Weihnachtsmarkt durch den unermüdlichen Einsatz des Cladower Dorf Union e.V., mit der Unterstützung von etwa 120 ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Der erzielte Überschuss des Christkindlmarktes fließt regelmäßig in soziale Projekte.
31. Kladower Christkindlmarkt 2018
Kinder lieben den Weihnachtsmarkt direkt am Hafen in Kladow, denn der Weihnachtsmann kommt gemeinsam mit seinen Engeln kommt an beiden Tagen um 17 Uhr per Boot übers Wasser. Außerdem gibt es Musik von Kindern für Kinder.
Adresse: Imchenplatz 1, 14089 Berlin Wann: Samstag, 8. und Sonntag, 9. Dezember 2018 Eintritt: frei Öffnungszeiten: 12 bis 19 Uhr
Anreise zum Kladower Christkindlmarkt
Mit der BVG-Fähre F10
Dies ist mit Sicherheit die schönste Anfahrt zu einem Weihnachtsmarkt. Zwischen Wannsee und Kladow pendelt die BVG-Fähre F10 regelmäßig hin und her. Zu den Weihnachtsmarktterminen fährt die Fähre nach dem Samstagfahrplan – also eine Stunde länger, als üblich. Zusätzliche Fahrten der BVG-Fähre gibt es ab S-Bahnhof Wannsee um 17 und 18 Uhr, ab Alt-Kladow um 17:31 und 18:31 Uhr. Praktisch direkt an der Fähre beginnt schon das Weihnachtsmarktvergnügen. Selbst für Radfahrer bietet die Fähre mehr als genügend Platz. Wannsee selbst ist mit S-Bahn und Bussen gut erreichbar.
Von der Spandauer Altstadt (U-Bahn, S-Bahn, Regionalbahn) fahren Busse im 20-Minuten-Abstand nach Alt-Kladow. Wer von Potsdam aus kommt, der kann den Bus 697 nutzen. Zu Fuß (Richtung Fähre) sind es dann nur 10 gemütliche Minuten bis zum Imchenplatz mit dem Christkindelmarkt.
PKW
Man kann auch mit dem PKW anreisen. Bekanntlich sind die Parkplätze sehr knapp. Entspannter ist es in jedem Fall, die anderen Möglichkeiten zu nutzen. Die zum Markt führende Straße Alt-Kladow ist am Wochenende des Marktes als Einbahnstraße eingerichtet und weist ein starkes Gefälle auf.
Sommerabschluss mit Rittern und Gauklern auf der Renaissancefestung
36. Mittelalterliches Burgfest auf der Zitadelle Spandau 2017 (Foto: Ralf Salecker)
Am 9. und 10. September 2017 lockt wieder das traditionelle Burgfest auf die Zitadelle Spandau. Wer sich zu einer Zeitreise in die Vergangenheit begeben möchte, kann sich auf der Renaissancefestung mit Rittern, Gauklern, Narren, Hexen, Musikern und mehr verlustieren.
Ein besonderes Highlight sind wieder einmal Manschur Tengri, die Ritter der Kronen Europas. Bei einem Ritterturnier zeigen sie ihre beachtlichen Fähigkeiten im Kampf hoch zu Roß. Den krönenden Abschluss am Samstag bildet wieder ein großes Feuerwerk auf den Mauern der alten Festung.
Der Clan vom Bullengraben und die Ritter von Panem Coditianum zeigen mittelalterliche Kunst und zünftiges Lagerleben.
36. Mittelalterliches Burgfest auf der Zitadelle Spandau 2017 (Foto: Ralf Salecker)
Tagsüber gibt es unterhaltsame Vorführungen für Jung und Alt. Deimos zeigt beeindruckende Flugvorführungen mit seinen Greifvögeln. Für Kinder gibt es mehrere Programmpunkte. Die Hexe Tabuba erzählt auf dem Burgfest Märchen, ein Waschbär macht Kunststücke, Mäuse bilden ein lebendiges Roulette. Mit einem Katapult können Kinder eine Burgbelagerung spielen. Wie die Ritter können sich die Knirpse fühlen, wenn sie auf dem Rücken der Ponys ihre Runden drehen.
Neben den üblichen Tavernen mit Speis und Trank, die dafür sorgen, dass niemand hungern und dürsten muss, gibt es natürlich Handwerker, die ihre Gewerke vorführen.
Mit Irish und Celtic Folk unterhalten die Musiker der Spielmannsgruppe The Sansacks die Besucher auf dem Burgfest auf der Zitadelle Spandau. Kraftvolle, tanzbare Musik in mehrstimmigen Arrangements animiert das Publikum zum fröhlichen Mitmachen. Eine Tanzgruppe von der Burg Stargard zeigt dem Publikum alte Tänze und fordert auf, kräftig mitzuzanzen.
Eintritt
Erwachsene 10 Euro
Der Besuch der Museen auf der Zitadelle ist enthalten
Wie wäre es jetzt mit einem Spaziergang am Havelufer?
Das Ernst-Liesegang-Ufer bleibt vorerst offen. (Foto: Ralf Salecker)
Das Ernst-Liesegang-Ufer ist einer der schönsten Spandauer Wanderwege an der Havel. Vor kurzem hieß es noch, die Uferpromenade in Kladow würde zum 1. September gesperrt werden, weil der Weg für die Fußgänger „zu gefährlich“ wäre. Diese Entscheidung ist erst einmal ausgesetzt. Der Zustand ist wirklich desolat. Zwischen Wasserrettungsstation und Restaurant Seeblick sind die Schäden besonders groß. Nach längerem Regen wurde der Uferweg immer wieder teilweise überspült. Trotzdem haben sich bis vor rund einem Jahr Fußgänger und Radfahrer den holprigen schmalen Weg geteilt – ohne dass etwas passiert ist. Alle haben einen Spaziergang entlang von Havel und Kleingärten genossen.
Der Namensgeber, ein ehemaliger Spandauer Bürgermeister, wird sich wahrscheinlich wegen der beabsichtigten Sperrung im Grabe herumdrehen. Eigentümer des Ernst-Liesegang-Ufers ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Sie wäre verantwortlich gewesen, den Weg in Stand zu halten. Eine Sanierung des Uferweges soll etwa eine Million Euro kosten, Geld, was für die BImA derzeit nicht tragbar ist.
Das Ernst-Liesegang-Ufer bleibt vorerst offen. (Foto: Ralf Salecker)
Nun könnte man sich ja theoretisch damit abfinden. Schließlich ist 100 Meter vom Ufer entfernt der neue Havel-Radweg entstanden – auch wenn man sich fragen muss, ob er seinem Namen noch gerecht wird. Der Havel-Radweg ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrradroutennetzes in Berlin und Brandenburg. Der neue breite asphaltierte Weg wird gerne von Fußgängern und Radfahrern genutzt – nur bietet er keinen Blick mehr auf die Havel.
Jetzt heißt es erst einmal abwarten. Der SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz hat mit der BImA gesprochen und ein wenig Zeit gewonnen. Bezirk und BImA müssen nun zu Vereinbarung über die dauerhafte Nutzung und Sicherheit des Weges kommen. Das wird sicherlich nicht einfach. Nicht nur Spandauer würden über eine unbegrenzte Sperrung des Weges wenig erfreut sein.
Rock und Rosé zum Ferien-Ausklang vom 31. August bis 3. September
Four Roses heizen musikalisch ein (Foto: Ralf Salecker)
Four Roses beim Altstadtfest vor dem Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)
Auch 2017 trifft in Berlin-Spandau am letzten Sommerferienwochenende wieder Gemütlichkeit auf Rockmusik: Coverbands der Spitzenklasse präsentieren zum Altstadtfest auf der großen Bühne am Rathaus vom 31. Juli bis zum 3. September mitreißende Livekonzerte, während auf dem Marktplatz in der Altstadt zeitgleich Berlins größter Weingarten zu Gespräch & Genuss rund um den Rebensaft und Deutschlands Weinland Nr. 1, Rheinland-Pfalz, einlädt.
Auf das Eröffnungskonzert auf dem Rathausvorplatz mit „Four Roses“ am Donnerstag folgt am Freitag „BON – the ACDC-Show“, während zum großen Samstagskonzert „Die Kassenpatienten“ mit Coversongs der „Ärzte“ das Publikum begeistern. Am finalen Sonntag klingt mit Country-Barde Larry Schuba und der Spandauer Showband „Rock 59“ das größte sommerliche Stadtfest in Spandau aus.
Eine Neuigkeit anlässlich von Altstadtfest & WeinSommer Spandau in diesem Jahr: Wer am Donnerstag, Freitag und Samstag nach den letzten Akkorden oder Gläsern die einladende Spandauer Altstadt noch nicht verlassen möchte, der kann das Freiluftkino im malerischen Innenhof der Stadtbibliothek besuchen, das an diesen Tagen den jeweiligen Filmstart auf 22 Uhr verlegt hat.
Donnerstag, 31. August bis Sonntag 3. September 2017
Marktplatz & Altstadt Spandau
Rock und Rosé zum Ferien-Ausklang
Weinsommer in der Spandauer Altstadt
Auch auf dem Marktplatz ist für laufende musikalische Unterhaltung auf dem „WeinSommer“ gesorgt – mit dem Andreas-Discher-Jazztrio. Mehr als ein Dutzend Weingüter aus allen Anbaugebieten von Rheinland-Pfalz präsentieren ihre edlen Rebensäfte und laden zum Genuss in entspannter Atmosphäre ein. Ob fruchtiger Weiß- oder charaktervoller Rotwein, trendiger Rosé, prickelnder Winzersekt oder ein Weincocktail – vom Fachmann kredenzt schmeckt das Spitzenprodukt aus Deutschlands Weinland Nr. 1 unter freiem Himmel mindestens ebenso gut wie nach der Lieferung ins eigenen Zuhause, die man gleich hier vor Ort vereinbaren kann. Vor Ort erstmals zu erleben: Krimi-Weinproben mit der Spandauer Autorin Anne Riebel. Die stellt hier mehrmals am Tag bei Lesungen ihre Krimis „Riesling pur – oder ein mörderischer Jahrgang“ und „Silvaner trocken – oder ein tödlicher Tropfen“ vor.
Entlang der Carl-Schurz-Straße kann man Wein anderer nationaler und internationaler Anbaugebiete und andere Spezialitäten genießen oder sich mit den Kindern an Großspielgeräten austoben. Das historische Riesenrad am Markt/Ecke Breite Straße bietet bei all dem die besten Aussichten.
Bühnenprogramm zum Spandauer Altstadtfest 2017
Donnerstag – 31. August 2017
Four Roses DJ Monte Burns sorgt für das warm up
18:30 Uhr: Four-Roses – Die Rock-Giganten aus Leipzig
Freitag – 1. September 2017
BON DJ Monte Burns sorgt für das warm up
00 Uhr: Crispy Notes – Rock und Blues handgemacht!
30 Uhr: BON – The AC/DC-Show
Sonnabend – 2. September 2017
Die Kassenpatienten
DJ Monte Burns sorgt für das warm up
14:30 Uhr: Stella Rockt!
19:00 Uhr: Die Kassenpatienten – „Die Ärzte“-Cover-Band
Sonntag – 3. September 2017
Rock59
12:00 Uhr: Larry Schuba – die Country & Western-Legende
16:30 Uhr: Rock 59 – die Spandauer Show-Band beim Heimspiel!
Gegen 17.00 Uhr ehrt Kulturstadtrat Gerhard Hanke den Spandauer Kunstschaffenden Reinhard Müller.
A Maß auf dem Marktplatz: 35. Bayern-Tag 2017 am 5. August / Urlaubsangebote, Mode, Musik und mehr „Made in Franken“. Der Bayern-Tag am ersten Augustsamstag verwandelt auch 2017 den Markt in der Spandauer Altstadt in einen bunten bajuwarischen Festplatz.
Wieder mit dabei: die Trachtenmode-Spezialisten von „Monte Pelle“, die Destillerie Sack und weitere Unternehmen aus dem Fichtelgebirge. Probieren und Kaufen ausdrücklich erwünscht!
Erneut sorgen die Mehlmeisler Dorfmusikanten für musikalische Unterhaltung zum Mitsingen und Mitschunkeln. Folkloristische Einlagen von der Tanzgruppe der Schwarzenbacher Landjugend, Bier und Brezen aus dem Freistaat runden den Tag ebenso ab wie die Live-Auftritte eines Motorsägenschnitzers und nachmittäglichen Reiseverlosungen.
Die touristischen Angebote sind beim diesjährigen Auftritt der Fichtelgebirgler häufig von der Zeit der Markgrafen geprägt. Während in diesem Jahr die Markgrafenkirchen im Mittelpunkt stehen wirft schon das fränkische Highlight des Jahres 2018 seine langen Schatten voraus: die Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth nach vierjähriger aufwendiger Rekonstruktion.
„Wenn im Jahr des Reformationsjubiläums unsere zu Zeiten der Markgrafen reformierten Kirchen ganz besonders locken, wird es eben im kommenden Jahr das dann renovierte Opernhaus sein – heute Teil des UNESCO-Weltkultur
erbes“, erläutert Ferdinand Reb von der Tourismuszentrale Fichtelgebirge. So wird sowohl dem kurzentschlossenen wie dem langfristig planenden Urlauber aus Berlin so einiges Historisches geboten und aus erster Hand erläutert. Aber auch auf hochmoderne Leistungsträger des süddeutschen Fremdenverkehrs kann man sich freuen – zum Beispiel die Wellness-Offerten der Therme Siebenquell in Weissenstadt, des Alexbads in Bad Alexandersbad oder Gesundheitsangebote aus Bad Berneck.
Veranstaltert wird der Bayern-Tag von Partner für Spandau.
Traditionelles Stadtfest mit Country, Rock und Feuerwerksshow
Havelfest am Spandauer Lindenufer (Foto: Ralf Salecker)
Four Roses heizen musikalisch ein (Foto: Ralf Salecker)
Von Freitag, dem 9. Juni bis Sonntag, dem 11. Juni 2017, lockt wieder Spandaus größtes frühsommerliches Stadtfest mit zahlreichen Liveshows zum 23. Mal ans Havelufer. 20 Live-Acts auf drei Bühnen. Die bunte Festmeile am Lindenufer und im Stabholzgarten am Batardeau, am Rande der Spandauer Altstadt, kann gemeinsam mit der gesamten Familie oder mit Freunden genossen werden. Als besondere Attraktion kommen Rundfahrten mit einem Dampfschiff hinzu.
Den krönenden Abschluss bildet ein Höhenfeuerwerk am Samstagabend. Den Start wird niemand verpassen können. Am Samstag um 22:40 Uhr läuten Salutschüsse die Feuerwerksshow ein. Mit klassischer Musik startet dann die musikalische Untermalung des Feuerwerks, welches bis zu 150 Meter hoch in den Himmel aufsteigen wird. Sein Zentrum wird es am Spandauer Knie haben, dort wo die Spree in die Havel fließt. Mit Musik von Pink Floyd findet dann das Feuerwerk sein fulminantes Ende.
Aus dem unterhaltsamen Programm mit 20 Live-Acts auf drei Bühnen zwischen Eisenbahn- und Juliusturmbrücke ragen Interpreten wie „Ulli und die Grauen Zellen“ und Larry Schuba heraus. Auch die Leipziger Kultrocker von „Four Roses“ und die Ärzte-Coverband „Die Kassenpatienten“ sind mit von der Partie.
Und nach dem großen Erfolg im Vorjahr tritt auch 2017 wieder ein Solist von „Stars in Concert“ auf: Zum Kurzkonzert reist das aktuelle Elvis-Presley-Double der Show vom Festivalcenter im Hotel Estrel am Samstagnachmittag zur Bühne an der Spandauer Dampferanlegestelle.
Auch an die Kleinen ist gedacht, beim Spandauer Havel-Fest. Kinder-Aktionsflächen mit vielen Großspielgeräten bieten Spaß auch für sie. Zahlreiche Spezialitätenständen und Biergärten ergänzen das bunte Treiben auf dem Stadtfest am Zusammenfluss von Spree und Havel. Hungern und dürsten muss hier niemand.
Rundfahrten mit dem Dampfschiff Andreas auf dem Havelfest
Beginn: 12:00 Uhr am Samstag und Sonntag, weitere Rundfahrten 13:30 Uhr, 15:00 Uhr, 16:30 Uhr, 18:00 Uhr und 19:30
Preis: 8:00 Euro für Erwachsene, ermäßigt für Schüler und Studenten 5:00 Euro.
Ort: Dampferanleger an der Eisenbahnbrücke (Stern-und Kreisschifffahrt).
Das Dampfschiff Andrea ist ein wirklich altes Stück Schifffahrtsgeschichte. Als letzter in Deutschland gebauter Schleppdampfer muss das Schiff einiges mitmachen. 1944, gleich zu Baubeginn bekam es den Krieg und seine Folgen zu spüren. Schwer beschädigt, wurde das Schiff dann als Dampfer fertiggestellt. Als antreibendes Herz bekam der Dampfer eine Maschine aus dem Jahre 1925 verpasst. 1949 bekam das Schiff dann einen schottischen Schiffskessel und erst ab 1952 von es dann seine Fahrt auf den Märkischen Wasserstraßen sowie auf Elbe und Saale als Schlepper aufnehmen.
Als dann die Zeit der Schubschiffe begann, diente das Schiff als Dampfgeber für die Heizung der Büros des Strahlauer Glaswerkes in Berlin. Heute ist die Andreas ist das Flaggschiff der Berlin-Brandenburgischen Schifffahrtsgesellschaft e. V.
Traditioneller Musikgenuss mit weitem Blick über das Wasser
In der Spandauer Wilhelmstadt lockt auch 2017 wieder das traditionelle Pfingstkonzert vom 3.6. bis zum 5.6. (Samstag bis Montag) an der Scharfen Lanke. In der grünen Umgebung mit einem Blick über die weite Wasserfläche wird das mehrtägige Volksfest wieder viele Besucher anlocken. Hier kann man am Wasser entlang flanieren, der Musik lauschen oder es sich bei einem kühlen Getränk und etwas herzhaftem gut gehen lassen.
Dort wo die Havel sich seenartig erweitert, kann sich sonntags mit Blasmusik wecken lassen, einen musikalischen Frühschoppen am Vormittag oder flotte Rhythmen zum Abend genießen. Die Spandauer Wilhelmstadt lockt mit einem bunten Programm für die ganze Familie.
Pfingstkonzert an der Scharfen Lanke (Foto: Ralf Salecker)
2017 unterhalten musikalisch unter anderem die Maffay-Coverband „Eiszeit“, das Spandauer Blasorchester und Larry Schuba. Am frühen Sonntagnachmittag ist der „Spielmannszug des TV 1894 Coburg-Neuses“ erstmalig in Spandau zu Gast – bekannt von ihren Auftritten bei deutschen Turnfesten. Zahlreiche Handels- und Spezialitätenstände laden am Uferweg und in der Grünfläche nahe der Heerstraße an der Scharfen Lanke ein. Erstmals werden neben den sommerlichen Imbiss-Klassikern auch schmackhafte Veggie-Burger angeboten. Und für aromatischen Kaffeegenuss sorgt unter anderem die neue Kladower Rösterei Epitome Coffee. Mit Riesenrutsche und mehreren Trampolinen wird auch für die kleineren Festbesucher zum Spandauer Pfingstkonzert einiges geboten.
Wer ein paar Minuten Ruhe in einem der schönsten Parks Spandaus genießen möchte, muss nur kurz die Heerstraße überqueren und kann eine gemütliche Runde um den Südparksee genießen.
Das Urlaubsland Brandenburg ist wieder zu Gast in der Havelstadt
Brandenburg-Tag in der Spandauer Altstadt (Foto: Ralf Salecker)
50 verschiedene touristische Anbieter präsentieren sich am 22.4.2017 von 11:00-18:00 Uhr zum Brandenburg-Tag in der Altstadt Spandau. Partner für Spandau organisiert diese Veranstaltung gemeinsam mit der Tourismus Marketing Brandenburg, bei der die Regionen und Veranstalter, Freizeitanbieter, Landhotels und Bauernhöfe zeigen, was sie zu bieten haben. Offiziell eröffnet wird der Brandenburg-Tag gegen12 Uhr von Bürgermeister Helmut Kleebank.
Mitten auf dem Marktplatz geht es diesmal u.a. um 500 Jahre Reformation in Brandenburg. Da lohnt sich gleich ein Abstecher zur Nikolai-Kirche auf dem Reformationsplatz. Direkt vor ihr steht Joachim II. der einst die Reformation in der Mark Brandenburg einleitete. Natürlich geht es auch um den Brandenburger Naturtourismus. Da darf ein Stand der am 13. April beginnenden Internationalen Gartenausstellung 2017 in Berlin-Marzahn nicht fehlen.
Für die Unterhaltung sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Mit dabei ist die Band Anno Rock aus Spandau, sowie das Event-Theater Brandenburg.
Es gibt auch etwas zu gewinnen
Mit etwas Glück gibt es Reisen ins Umland und Eintrittskarten zu tollen Veranstaltungen zu gewinnen. Das wären z.B. die die Spreewälder Sagennacht, die Elbfestspiele, die Havelländischen Musikfestspiele oder ein Besuch im Ziegeleipark Mildenberg.
Viele haben eine romantische Beziehung zum Mittelalter. Dies könnte am Osterwochenende auf der Zitadelle in Spandau wieder ausgelebt werden. Man mag sich trefflich darüber streiten, wie mittelalterlich das Angebot dort ist. Wer man, findet seinen Spaß bei Ritterturnieren, Musik und akrobatischen Aufführungen.
Zitadelle Spandau (Foto: Ralf Salecker)
Die Renaissancefestung bietet den Freunden mittelalterlicher Gewandung und Musik zweimal im Jahr die Gelegenheit, sich auf eine gedankliche „Zeitreise“ einzulassen. Ritter zu Pferde und zu Fuß treten hier gegeneinander an. Wer es weniger martialisch mag, kann den Musikern von „LaMarotte“, „Scherbelhaufen“ und „Tagasunna“ lauschen oder Gauklern und Akrobaten bei ihren Aktionen zuschauen.
Das Mittelaltersprech ist zwar mehr als gewöhnungsbedürftig. Wenn jemand einmal wieder zum „Handgeklapper“ aufruft sträuben sich vielen die Haare. Es geht auch anders. Trotzdem oder gerade deswegen finden viele ihren Spaß daran. Darum soll es an diesem Wochenende vor allem gehen.
Wenn zu viel der seltsamen Begriffe fallen, hilft möglicherweise ein Besuch in der Taverne. Fakir- und Feuershows entschädigen schnell für die eine oder andere Seltsamkeit. Kinder werden in jedem Fall ihren Spaß haben, beim Bogenschießen, Axt- und Messerwerfen, dem Mäuseroulette, dem Fretchenzirkus, einem Märchenerzähler oder auf dem historischen Karussell.
Einen guten Überblick über den ganzen Trubel bekommt man vom mittelalterlichen Juliusturm. Auch ein Besuch der Museen ist im Preis inbegriffen. Wer noch nicht die Figuren aus der ehemaligen Siegesallee betrachtet hat, sollte gleich die Gelegenheit nutzen. Musikinstrumente besonderer Art sind in den Räumlichkeiten des Klang-Holz e.V. im Haus 4 zu bestaunen. Hier können historische Musikinstrumente unter fachkundiger Anleitung gebaut werden. Ab und an locken kleine Konzerte, umgeben von unzähligen Instrumenten.
Am Ende des Beitrages gibt es ein paar Foto-Impressionen von vergangenen Mittelaltermärkten.
Öffnungszeiten: Samstag bis Ostermontag (15.4. – 17.4. 2017) von 10 bis 20 Uhr
Zitadelle Spandau Am Juliusturm 64 13599 Berlin Spandau
Eintrittspreise zum 11. Oster-Ritter-Fest auf der Zitadelle 2017
Kinder bis 5 Jahre frei
Kinder & Jugendliche bis 16 Jahren: Tageskarte 6,- €/ 3-Tageskarte 9,- €
„Spandauer Ansichtssachen“ wirbt für den westlichsten Hauptstadtbezirk mit Bildern von Ralf Salecker
Symbolisch überreichten der Fotograf Ralf Salecker und Sven-Uwe Dettmann (GF – Partner für Spandau GmbH) das erste Exemplar der Broschüre dem für Tourismus zuständigen Spandauer Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke. (Foto: Ralf Salecker)
In Kooperation mit visitBerlin und in Zusammenarbeit mit dem Spandauer Fotografen Ralf Salecker hat die Partner für Spandau GmbH im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse 2017 eine neue Imagebroschüre zum Bezirk herausgebracht. Das druckfrische Werk bietet auf 32 Seiten exzellente Ein- und Ansichten aus allen Spandauer Ortsteilen – klassisch sortiert von Nord nach Süd. Sie war so begehrt, dass sie inzwischen völlig vergriffen ist.
Ob Hakenfelde, Falkenhagener Feld, Haselhorst, Siemensstadt, Staaken, Alt- oder Neustadt, Wilhelmstadt, Gatow oder Kladow – auch dem „Ur-Spandauer“ erschließen sich beim Durchblättern der einzelnen Kapitel überraschende neue Blickwinkel auf urbanes Leben inmitten und in Nachbarschaft beeindruckender Naturräume. Zwei inhaltliche Schwerpunkte bilden die Zitadelle mit ihren zahlreichen Angeboten und der im Jahr 2017 sein 750-jähriges Jubiläum begehende Ortsteil Kladow.
Viele der verwendeten Fotos wurden im Panoramaformat produziert. Der Textanteil ist bewusst klein gehalten, um die Bilder wirken zu lassen. Eine Klappkarte an der Rückseite erlaubt eine leichtere bildliche Orientierung.
Das erste Exemplar bekam der Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke
Der Spandauer Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke (CDU) erhielt als erster die neue Spandau Broschüre überreicht (Foto) und merkte an: „Mit den Spandauer Ansichtssachen wird gezeigt, wie sehens- und lebenswert ein Großstadtbezirk sein kann. Ein gelungenes Werk!“ Schon beim letzten Treffen des Runden Tisch Gewerbe stellte Gerhard Hanke heraus, wie wichtig Tourismus und Tourismusförderung für den Bezirk sind.
Und der Geschäftsführer der Partner für Spandau GmbH, Sven-Uwe Dettmann, ergänzt: „Damit gelingt ein Lückenschluss in den touristischen Angeboten des Bezirkes und in seiner Außendarstellung – genau so ein hochwertiges, die Schokoladenseiten Spandaus darstellendes Druckwerk wurde häufig nachgefragt und liegt jetzt vor“.
Berlin als Tourismusmagnet
Tourismus ist ein boomender Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadt. 2014 wurden im Tourismussektor 10,65 Milliarden Euro umgesetzt. Daraus ergaben sich Steuereinnahmen in Höhe fast 2 Milliarden Euro. Immer neue Arbeitsplätze entstehen in diesem Bereich. Mehr als 240.000 Menschen leben vom Tourismus. Schaut man 10 Jahre zurück, dann hat sich die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus nahezu verdoppelt. Berlin ist inzwischen nach London und Paris auf Platz drei der beliebtesten Städte in Europa angelangt. Die Zahl der Besucher steigt auch weiterhin.
Über 31 Millionen Übernachtungen wurden 2016 in Berlin gezählt, fast drei Prozent mehr, als im Jahr zuvor. Nicht alle davon sind Touristen. Ein Viertel z.B. entfallen alleine auf Kongressteilnehmer. Schaut man dann noch auf die gewerblichen Übernachtungsgäste und diejenigen, die in kleineren Hotels (< 10 Betten), Pensionen, Campingplätzen oder gar privat unterkommen, sind es stolze 106 Millionen Tagesgäste im Jahr.
Warum nicht auch nach Spandau?
In Kooperation mit visitBerlin und in Zusammenarbeit mit dem Spandauer Fotografen Ralf Salecker hat die Partner für Spandau GmbH im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse 2017 eine neue Imagebroschüre zum Bezirk herausgebracht. (Titelfoto: Ralf Salecker)
Viele Besucher kommen nicht nur einmal nach Berlin. Irgendwann sind alle der großen Sehenswürdigkeiten abgeklappert, alle hippen und schrillen Orte besucht. Dann steigt das Interesse der Touristen für die sehenswerten Angebote in den Randbezirken. Spandau hat viel zu bieten. Man muss nur dafür trommeln.
Mehr als 30 Hotels und Pensionen mit rund 3.000 Betten, sowie acht Campingplätze bieten Übernachtungsgelegenheiten in Spandau für jeden Bedarf. 250.000 Gäste blieben 2015 durchschnittlich etwa zweieinhalb Tage im Bezirk. Während die typischen Berlinbesucher zu rund 54 Prozent aus Deutschland kommen und 46 Prozent aus dem Ausland kommen, sind es in Spandau nur 20 Prozent.
Früher wurde touristische Werbung allein für die großen Sehenswürdigkeiten im Herzen Berlins gemacht. Dazu kamen dann höchstens noch Objekte, wie das Schloss Charlottenburg und der Funkturm, die schon „etwas weiter draußen“ lagen. Dies ist inzwischen anders. Von visitBerlin gibt es eine wunderbare App für alle Smartphone-Besitzer, die zeigt, dass es mehr in Berlin zu sehen gibt – man muss nicht nur im Zentrum bleiben.
Anders, als eigenständige Gemeinden, haben Berlins Bezirke keinen offiziellen Haushaltsetats für Tourismusförderung und -werbung. So ist es nicht verwunderlich, dass kleine Orte, rund um Berlin, mehr Geld in die Hand nehmen können, um Touristen werben.
Als die schwarz-rote Koalition 2011 in Berlin antrat, schrieb sie sich eine qualitative Weiterentwicklung des Tourismus auf die Fahnen. Daraus müsste eigentlich eine intensivere touristische Förderung der Bezirke folgen. Burkhard Kieke, Tourismusmarketingmanager von visitBerlin, meinte2014 in einem Interview einmal, wir müssen auch in Spandau und Köpenick Anziehungspunkte schaffen, um die Innenstadtbezirke zu entlasten.
Wirtschaftssenatorin Ramona Pop hat im Rahmen der Tourismus- und Kongressbilanz 2016 angekündigt, 2017 ein neues Tourismuskonzept zu erarbeiten. „Darin wird es erstmals auch darum gehen, Kriterien für stadtverträglichen und nachhaltigen Tourismus zu berücksichtigen.“ Wir dürfen gespannt sein. Es wäre ja zu wünschen, dass den Bezirken dann ein eigener Etat für die Tourismusförderung zugebilligt wird.
Schaffen muss man die Anziehungspunkte in den Bezirken nicht. Sie sind ja meist schon da. Die Infrastruktur muss an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden. Was ja teilweise auch schon geschieht, wie z.B. in Spandau mit der Sanierung des Havelradweges. Wichtig ist, für die bestehenden Attraktionen intensiv zu werben. Köpenick hatte schon frühzeitig und selbstbewusst damit angefangen („Treptow-Köpenick gilt als reizvollste, vielfältigste und zugleich erholsamste Tourismusregion Berlins und schließt sich direkt an die historische Mitte der Hauptstadt an.“). Spandau zieht nun nach. Partner für Spandau veranstaltet eben nicht nur Feste in Spandau, sondern sorgt auch für ein Bezirksmarketing, welches über die Grenzen des Bezirkes hinaus reicht. Im Bezirksamt selbst gibt es jemanden, der explizit für Tourismus zuständig ist. Es geschieht also etwas.
Die großartige Zitadelle als Tourismus-Magnet reicht alleine nicht aus. Von den unzähligen Konzertbesuchern, die nur deswegen die Renaissancefestung besuchen, verirrt sich kaum jemand in die Altstadt, geschweige denn, darüber hinaus.
All die, die in Spandau vom Tourismus profitieren, also z.B. Gastronomie- und Übernachtungsgewerbe, sind gefragt, attraktive Angebote zu präsentieren – oder auf die bestehenden Möglichkeiten im Bezirk hinzuweisen. Sich nur als praktisch gelegene Schlafstatt von Messeteilnehmern oder Berlin-Besuchern zu verstehen, genügt eben nicht. Mehr gastronomische Angebote direkt am Havelradweg wären wünschenswert. Radverkehr sollte aktiver gefördert und geschützt werden.
Kostenlose Broschüre in der Spandauer Tourist-Information
Die „Spandauer Ansichtssachen“ können von jedem Bürger oder Gast des Bezirkes in der Tourist-Information Berlin-Spandau im Gotischen Haus, Breite Straße 32, abgeholt werden: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr. Nun, nachdem die Broschüre vergriffen ist, muss man sich gedulden, bis eine neue Auflage möglich ist.
Bilderbuch Spandau – Ein Beitrag des rbb über Berlins
Spandau ist dort, wo die Spree in die Havel mündet. Die Spandauer Altstadt ist eine Insel, die durch neun Brücken mit dem Festland verbunden ist. Die Geschichte von Spandau ist eng mit dem Militär verbunden. Seit 1920 gehört Spandau zu Berlin. Was den Stadtteil so faszinierend macht, zeigt u. a. Puppenspieler Sascha Grammel am Beispiel seiner Lieblingsorte.
Weihnachtliche Stadtlandschaft zum Wohlfühlen und Genießen
Spandauer Weihnachtsmarkt: Blick zur Nikolai-Kirche (Foto: Ralf Salecker)
In der Spandauer Altstadt ist Weihnachten zu Hause: Von Anisplätzchen bis Zupfgeige – erleben Sie Musik, Kunst und Handwerk, Traditionelles, Exotisches und Hausmannskost auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt 2016! Rund 200 Stände unter der Woche und rund 400 an den Wochenenden bieten Speisen und Getränke, Spezialitäten, Kunsthandwerk und Geschenke, Spielzeug, Dekorationen u.v.m. von vier Kontinenten.
Am Mittwoch, den 23. November 2016 um 18.00 Uhr, erfolgt an der Bühne auf dem Marktplatz in der Spandauer Altstadt die feierliche Illumination der Spandauer Weihnachtstanne 2016 durch Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und den Leiter der Tourismuszentrale Fichtelgebirge, Ferdinand Reb, die den Baum auch in diesem Jahr wieder gespendet hat. Damit wird der Spandauer Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet.
An 31 Tagen, vom 23. November bis 23. Dezember, lockt die Spandauer Altstadt zum bereits 43. Weihnachtsmarkt im Advent 2016 in die Zitadellenstadt Berlin-Spandau. In einer harmonisch gewachsenen Stadtlandschaft mit Kaufhäusern und Boutiquen, Restaurants und Cafés, Galerien und Kinos laden zusätzliche weihnachtliche Handels- und Imbissstände mit Waren von vier Kontinenten zum Stöbern, Bummeln, Einkaufen und Genießen ein. Eisschnitzveranstaltungen zeigen, was mit Eis alles möglich ist.
Auf der großen Weihnachtsmarktbühne wird täglich ein wechselndes Programm des 43. Spandauer Weihnachtsmarktes 2016 geboten. Freitags ab 18 Uhr locken große weihnachtliche Rock-Konzerte unter dem Motto „Christmas meets Rock and Roll“. An jedem Wochenende spielen die Zoll BigBand Berlin und Jazzbands zum sonntäglichen Ausklang.
Auf dem historischen Handwerkermarkt auf dem Reformationsplatz an der Kirche St. Nikolai geht es mittelalterlich zu. Auf einer kleinen Bühne mit musikalisch-szenischen Umrahmungen im mittelalterlichen Gewand kann man den Alltag vergessen. Auf der anderen Seite der Nikolai-Kirche hat der Spandauer Künstlermarkt seinen inzwischen angestammten Platz gefunden. Hier steht auch die traditionelle Weihnachtskrippe mit den robusten Gotlandschafen, den der Trubel ringsum nichts ausmacht.
Der Innenhof der Stadtbibliothek wird immer samstags zum Weihnachtsmarkt der Schulen. Hier gibt es Selbstgebasteltes zu kaufen.
November bis 23. Dezember- 31 Tage
Sonntag bis Donnerstag von 11 bis 20 Uhr
Freitag und Samstag 11 bis 22 Uhr – Eintritt an allen Tagen frei
Produkte aus der Ferne – und der Nachbarschaft
Spandauer Weihnachtsmarkt: Mittelalter an der Nikolai-Kirche (Foto: Ralf Salecker)
Ob Silberschmuck und Parfümöle aus Nordafrika und dem Nahen Osten, Olivenholzschnitzereien aus Palästina, polnische Weihnachtsdeko oder Schnitzwerk aus Südeuropa – vieles, was im besten Sinne des Wortes in kreativen Händen entstanden ist, kann man hier anschauen und selbstverständlich auch kaufen. Ob es um den Schmuck einer kroatischen Designschule, die fein ziselierten Glasgravuren eines türkischen Handwerksmeisters oder Kinderkleidung aus Alpakawolle geht – all das und vieles mehr ist hier zu bewundern.
Aber auch Produkte aus deutschen landen finden Interesse und Käufer – ob handgetöpferter Weihnachtsschmuck aus Sachsen oder flotte Maschen aus in Berlin-Brandenburg oder im Taunus verstrickter Wolle oder die staunenswerten Exponate einer süddeutschen Krippenwerkstatt. Und manches so vermeintlich ferne liegt in Wirklichkeit ganz nah: Erstmals nehmen am Weihnachtsmarktgeschehen eine Kaffeerösterei und eine Teehandlung aus dem Bezirk Spandau teil.
Trendig oder rustikal
Spandauer Weihnachtsmarkt (Foto: Ralf Salecker)
Auch was Gaumenfreuden angeht kann man hier ganz getrost zwischen internationaler und einheimischer Küche switchen: Italienische Gnocchi oder skandinavischer Flammlachs, die berühmten ungarischen Langes-Variationen oder vor Ort geröstete italienische Maroni – es gibt kaum etwas, was es nicht gibt. Böhmische Feuerkringel konkurrieren mit kubanischen Churoos, südeuropäische Pralinen mit belgischen Waffeln, Spätzle aus Schwaben mit den duftenden sächsischen Teigwaren am historischen Steinbackofen oder mit aus frischen Erdäpfeln bereiteten Kartoffelpuffern. Original Dresdener Stollen oder Usedomer Räucherfisch gehören ebenso zum Marktsortiment wie Hessische Fleischwaren oder Havelländische Wurstspezialitäten.
Selbstverständlich bietet sich zur „ Verdauung“ ein Edelbrand aus Rheinland-Pfalz ebenso an wie Kräuterschnäpse, die beispielsweise das Fichtelgebirge an seinem Stand nahe der Weihnachtstanne kredenzt.
Tägliches Bühnenprogramm
Spandauer Weihnachtsmarkt (Foto: Ralf Saleker)
Wieder wird es an jedem Tag ein buntes Programm auf der Bühne am Marktplatz geben – am Eröffnungstag mit der Country-Legende Larry Schuba. Das erste große Freitagskonzert am 25. November Christmas meets Rock and Roll bestreitet „Hard Beat Five“ mit einer begeisternden Zeitreise in die 60er. Neu in diesem Jahr: An jedem Mittwoch im Advent, also ab dem 30. November, ist die Berliner Tafel beim „Empfang beim Weihnachtsmann“ mit dabei und lädt zum vorweihnachtlichen Backen ein. Ebenfalls neu auf der Weihnachtsmarktbühne: der Solist Holger Liermann aus Spandau am 10. Dezember.
Über allem strahlt der aus dem Fichtelgebirge stammende ebenmäßige Spandauer Weihnachtsbaum – anno 2016 eine klassische Nordmanntanne mit 15 Metern Länge! Mittelalterliche Melodeyen erklingen an jedem Tag auf dem historischen Handwerkermarkt bei St. Nikolai, nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt.
Bestens erreichbar – aus nah und fern
Spandauer Weihnachtstraum vor dem Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)
All das und vieles mehr liegt quasi vor der Haustür: Mit der U-Bahn bis Altstadt oder Rathaus Spandau, mit Fern- und Regionalzug oder S-Bahn bis zum Bahnhof Spandau – stets erreicht man das Festgelände in der Spandauer Altstadt direkt. Zahlreiche Buslinien – darunter so attraktive wie der M 45 ab Bahnhof Zoo – halten direkt am Rand der Fußgängerzone. Und wer den eigenen Pkw nutzt, findet in und am Rand der Spandauer Altstadt rund 5.000 Parkplätze. Auf dem Markt sind, trotz historischen Pflasters und betagter Gemäuer, alle Wege auch für diejenigen erreichbar, die mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl oft andernorts nur schwer vorankommen.
Altstadtfest und Weinfest locken auch 2016 wieder zum Abschluss der Sommerferien in das Herz Spandaus. Hier kommen vom 1. 9. Bis zum 4.9.2016 süddeutsche Lebensart und Hardrock in der zusammen. Bei der beliebten Doppelveranstaltung zum Sommerausklang kommen Weinliebhaber ebenso so wie die Verehrer des Gerstensaftes auf ihre Kosten. Rockiges vor dem Rathaus und Gediegenes auf dem Marktplatz in der Altstadt bieten für jeden Geschmack etwas.
Altstadtfest – Rock, Raketen und Riesenrutsche am Rathaus Spandau
Auch in diesem Jahr garantiert das „Altstadtfest Berlin-Spandau“, welches von Partner für Spandau veranstaltet wird, am letzten Sommerferien-Wochenende wieder Stimmung pur: Coverbands der Spitzenklasse bieten Rockmusik auf der großen Bühne vor dem Spandauer Rathaus – und das am Donnerstag und Freitag erneut eingebettet in eine aufwendige Licht- und Pyro-Show: Auf „Lord Zeppelin“ am Donnerstag folgt am Freitagabend „BON – the ACDC-Show“. Das große Samstagskonzert bestreitet jugendlich-frisch die „Pink“-Coverband „Funhouse“, bevor mit der Bühnenshow von „Rock 59“ das Fest am Sonntag ausklingt.
Zahlreiche Imbiss-, Getränke- und Spezialitätenstände vor dem Rathaus runden das Altstadtfestgelände ab. Und während die Rock-Fans das Bühnengeschehen genießen, können die kleinsten Festbesucher ihren Spaß auf Karussell, Trampolin oder Riesenrutsche haben.
Spandauer Weinsommer
Weinsommer in der Spandauer Altstadt (Foto: Ralf Salecker)
Auf dem Marktplatz im Herzen der größten zusammenhängenden Fußgängerzone der Hauptstadt geht es dagegen deutlich ruhiger zu. Hier präsentieren zum Sommerferienausklang rheinland-pfälzische Weingüter ihre edlen Rebensäfte.
Ob fruchtiger Weiß- oder charaktervoller Rotwein, „modischer“ Rosé oder prickelnder Winzersekt – vom Fachmann kredenzt schmeckt das Spitzenprodukt aus Deutschlands Weinland Nr. 1 unter freiem Himmel genauso gut wie nach der Lieferung ins eigenen Zuhause, die man gleich hier vor Ort vereinbaren kann.
Insgesamt 15 verschiedene Weingüter aus Rheinland-Pfalz präsentieren sich vom 1. bis 4. September auf dem Marktplatz, entlang der Carl-Schurz-Straße kann man auch Wein anderer nationaler und internationaler Anbaugebiete und andere Spezialitäten genießen. Täglich ist für musikalische Unterhaltung auf dem bunten Festgelände gesorgt.
Den besten Überblick über das bunte Festgeschehen hat man in diesem Jahr von einem historischen Riesenrad, das am Markt/ Ecke Breite Straße aufgestellt wird.
Programmablauf zum Altstadtfest 2016 in Spandau
Bühne auf dem Rathausvorplatz
1.September 2016
DJ Monte Burns sorgt für das warm up
15.00 Uhr: ConSoulidation
19:00 Uhr: Lord Zeppelin
2.September 2016
DJ Monte Burns sorgt für das warm up
15.00 Uhr: Mr. Wiggly & Friend
19.30 Uhr: BON – The AC/DC-Show
3.September 2016
Funhouse/ Pink Coverband DJ Monte Burns sorgt für das warm up
14:30 Uhr: Crispy Notes
19:00 Uhr: Funhouse/ Pink Coverband
4.September 2016
12:00 Uhr: Larry Schuba – die Country & Western-Legende
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