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Ortsteil Spandau

Nicht nur der Bezirk heißt Spandau. Es gibt auch einen Ortsteil gleichen Namens. Er bildet das Herz des Bezirkes und besteht wiederum aus den Ortslagen Altstadt, Neustadt, Stresow, Behnitz und Klosterfelde. Nach dem Spandauer Burgwall entwickelte sich die historische Stadt Spandau im Bereich der heutigen Altstadt zwischen Mühlengraben und Havel.

Im kulturellen Zentrum des Bezirkes liegt Berlins größte Fußgängerzone. Historische Gebäude, eine schöne Uferpromenade an der Havel mit Anschluss an überregionale Radwege, Einkaufsmöglichkeiten, eine vielfältige Gastronomie und eine sehr gute Verkehrsanbindung an das Umfeld machen Spandau zum idealen Ausgangspunkt für Erkundungstouren.

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Rathaus Spandau

Direkt neben dem Spandauer Bahnhof erhebt sich das Rathaus wie eine trutzige Burg. Mit dem Gebäude wollte Spandau vor 100 Jahren seine Unabhängigkeit von Berlin demonstrieren.

Stabholzgarten (Foto: Ralf Salecker)

Stabholzgarten

Der Stabholzgarten hinter dem Rathaus Spandau wurde 2006 neu hergerichtet und ist der Beginn einer schönen Uferpromenade mit Sitzgelegenheiten inmitten von Rosen am Rande der Altstadt.

Batardeau (Foto: Ralf Salecker)

Batardeau

Im Stabholzgarten hinter dem Rathaus befinden sich Reste einer alten Wehranlage, die einmal mehr daran erinnern, dass Spandau einst eine Festungsstadt war.

Blick von der Charlottenbrücke auf das Lindenufer (Foto: Ralf Salecker)

Lindenufer

Auf rund 800 Metern Länge kann man in unmittelbarer Nähe der Fußgängerzone am Wasser entlang flanieren. Fahrgastschiffe laden zu Ausflügen nach Berlin und ins Umland ein.

Gotisches Haus (Foto: Ralf Salecker)

Gotisches Haus

Das Gotische Haus ist eines der bedeutendsten profanen mittelalterlichen Baudenkmäler im gesamten Berliner Raum. In ganz Brandenburg gibt es nur wenig Vergleichbares.

Touristeninformation von PfS im Gotischen Haus (Foto: Ralf Salecker)

Touristen-Information

Im Erdgeschoss des Gotischen Hauses erhalten Besucher und Einheimische u. a. Informationen zu touristisch interessanten Orten und Übernachtungsmöglichkeiten in Spandau.

Stadtgeschichtliches Museum im Gotischen Haus (Foto: Ralf Salecker)

Museum + Ausstellungen

Im Gotischen Haus befindet sich die Außenstelle des Stadtgeschichtlichen Museums. Außerdem gibt es eine Sammlung mit Anker Steinbaukästen und Kunstausstellungen.

Geschichte flaniert auf dem Reformationsplatz (Foto: Ralf Salecker)

Reformationsplatz

Der Platz in der Spandauer Altstadt erzählt Geschichten von Soldaten, die über Gräber marschierten, dem ältesten Denkmal Spandaus und einem Café mit Gräbern im Keller.

St.-Nikolai-Kirche (Foto: Ralf Salecker)

St.-Nikolai-Kirche

Die gotische Backstein-Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Spandauer Altstadt und steht heute für die Reformation in der Mark Brandenburg.

Joachim II. (Foto: Ralf Salecker)

Kurfürst Joachim II.

Ein Heiliger war Kurfürst Joachim II. nicht. Vielmehr fiel er dadurch auf, dass er reichlich Schulden machte, mit fremden Frauen anbandelte, obwohl er verheiratet war, und eine Seeschlacht befahl.

Schinkel-Denkmal für die Gefallenen der Befreiungskriege (Foto: Ralf Salecker)

Schinkel-Denkmal

Das Denkmal erinnert an die Spandauer, die während der Befreiungskriege 1813 bis 1815 und beim „Sturm von Spandau“ am 20. April 1813 ihr Leben verloren.

Wendenschloss (Foto: Ralf Salecker)

Wendenschloss

In Häusern wie diesem lebten früher Ackerbürger, also Bauern, die in der Stadt lebten, ihren Lebensunterhalt aber mit landwirtschaftlicher Tätigkeit bestritten.

Behnitz (Foto: Ralf Salecker)

Behnitz - Kolk

Das älteste Siedlungsgebiet der Spandauer Altstadt war einst eine längliche Insel zwischen Havelarmen. Alte Fachwerkhäuser versetzen Besucher in eine vergangene Zeit.

St. Marien am Behnitz (Foto: Ralf Salecker)

St. Marien am Behnitz

Die kleine, fast unscheinbare Kirche im Behnitz am Rande der Altstadt ist Spandaus älteste und Berlins zweitälteste katholische Kirche aus der Zeit nach der Reformation.

Alte Kolkschänke im Behnitz (Foto: Ralf Salecker)

Alte Kolkschänke

Über 100 Jahre Kneipengeschichte hat sie erlebt. Angesichts des baufälligen Hauses kann man nur staunen, dass sie bis 2013 tatsächlich noch Gäste empfangen hat.

Stadtmauer im Behnitz (Foto: Ralf Salecker)

Stadtmauer im Behnitz

Der letzte Rest von Spandaus ehemaliger Stadtmauer in ihrer fast ursprünglichen Form steht am Hohen Steinweg im Behnitz. Freigelegt und restauriert wurde er im Jahr 1981.

Wröhmännerpark (Foto: Ralf Salecker)

Wröhmännerpark

Die ansprechend gestaltete Parkanlage direkt am Havelufer und in unmittelbarer Altstadtnähe wurde einst als Naherholungsgebiet für die Spandauer Neustadt geschaffen.

Fischer mit Netzen (Foto: Ralf Salecker)

Falkenseer Platz

Der Falkenseer Platz am Rande der Spandauer Altstadt behauptet sich als eine der größten Verkehrsschlagadern im Bezirk. Ein Blick ins Umfeld offenbart Geschichte und Natur.

Spandaus Hauptbahnhof (Foto: Ralf Salecker)

Bahnhof Spandau

Im längsten Hallenbahnhof Deutschlands halten Züge des Regional- und Fernverkehrs sowie der S5. Es besteht direkter Anschluss zur U7 und zu sämtlichen Spandauer Buslinien.

Münsingerpark (Foto: Ralf Salecker)

Münsingerpark

Benannt nach dem ehemaligen Bürgermeister Spandaus Gottlob Münsinger bietet der Park neben Oasen der Ruhe einen großen Spielplatz und verschiedene Sportflächen.

Spandauer Neustadt (Foto: Ralf Salecker)

Spandauer Neustadt

Zentrum des Stadtviertels ist der Lutherplatz. Touristen zieht es dagegen eher ins Schultheiss-Quartier am Spandauer See, zum Altstadthafen und ans Havelufer.

Koeltzepark in der Spandauer Neustadt (Foto: Ralf Salecker)

Koeltzepark

Die einzige größere Parkanlage in der Spandauer Neustadt war ursprünglich ein Friedhof. Heute locken Kinderspielplätze, viele Bänke und schattige Wiesenplätze unter Bäumen.

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