Seite wählen

Spandau entdecken: Von Nord nach Süd auf dem Havel-Radweg

Neue Webseite für einen der schönsten Fernradwege Deutschlands

Der Name ist Programm: Rund 400 km folgt der Havelradweg stets dem Flussverlauf und offenbart wunderschöne Regionen in gleich vier Bundesländern. Auf 20 km führt er durch Spandauer Terrain – von Hakenfelde im Norden bis nach Kladow im Süden.

Kuhlake im Spandauer Stadtforst (Foto: Ralf Salecker)

Kuhlake im Spandauer Stadtforst (Foto: Ralf Salecker)

Spandauer Forst, Bürgerablage, Maselakepark in Hakenfelde, Insel Eiswerder, Spandauer See, Wröhmännerpark, Zitadelle, Behnitz (Kolk), Schleuse, Spandauer Altstadt, Lindenufer (Sternberg Promenade), Stabholzgarten mit seinem Schiffsanleger, Batardeau, Scharfe Lanke, Dorf Gatow, Gutspark Neukladow, Insel Imchen und der Landhausgarten Dr. Max Fraenkel sind nur ein paar der sagenhaften Sehenswürdigkeiten, die Radreisende am Wegesrand entdecken und erleben können. Und im Sommer laden zahlreiche Badestellen und Ausflugslokale zum Rast machen ein. Die Route zählt zu den schönsten Radtouren Deutschlands und bietet die perfekte Mischung aus Ruhe und Erlebnis für Groß und Klein – auch auf kurzen Strecken, z.B. einfach eine kleine Tour von der Spandauer Altstadt nach Niederneuendorf.

Die Badestelle Bürgerablage bietet einen Sandstrand am Waldesrand (Foto: Ralf Salecker)

Die Badestelle Bürgerablage bietet einen Sandstrand am Waldesrand (Foto: Ralf Salecker)

Auf der neuen Internetseite finden Interessierte einfach alles, was einen gelungenen Ausflug ausmacht: Neben aktuellen und reich bebilderten Informationen zu Streckenverlauf, Tagesetappen, Übernachtungsmöglichkeiten, Fahrrad-Verleihstationen und Gepäcktransport gibt es vor allem auch viel Inspiration für die individuelle Tour-Gestaltung entlang des Wassers. Besonderheiten wie der Zusammenfluss von Spree und Havel am Lindenufer oder die Fährverbindung zwischen Steglitz-Zehlendorf und Spandau.

„Einzelne Etappen und Streckenabschnitte sind wunderbar für einen Tagesausflug mit der Familie geeignet. Die An- oder Abreise zu oder von Etappenzielen ist unkompliziert mit der Bahn möglich“, ergänzt Jana Friedrich, Tourismusbeauftragte des Bezirks Spandau. „Besonders schön ist die Anreisemöglichkeit mit der BVG-Fähre vom Bahnhof Wannsee aus nach Kladow!“ Die Überfahrt findet stündlich statt und dauert ca. 20 Minuten – zum BVG-Tarif.

„Die neue Website des Havel-Radwegs ist Inspirationsquelle, Planungshilfe und Tourenguide in einem. Sie soll Lust machen, auf eine Radtour in unterschiedlichen Regionen, mit abwechslungsreicher Landschaft und kulturellen Schätzen entlang der Havel und den Havelseen“, betont Matthias Kühn, Geschäftsführer des Tourismusverband Havellands e. V.

Havelradweg am Wröhmännerpark (Foto: Ralf Salecker)

Havelradweg am Wröhmännerpark (Foto: Ralf Salecker)

Bezirksbürgermeistern Dr. Carola Brückner lobt die Zusammenarbeit der Mitwirkenden: „Ich freue mich sehr, dass für dieses besondere touristische Projekt alle acht Beteiligten so engagiert zusammengearbeitet haben. Das Ergebnis ist eine tolle, serviceorientierte und vor allem auch schöne Seite, die Lust macht, nicht nur den Havelradweg zu befahren, sondern auch die wunderschönen Orte entlang des Weges zu besuchen. Ein absolutes Plus für den Tourismus in der Region.“

Der Havelradweg – wunderschöne Natur, historische Städte, Wasser so weit das Auge reicht

Sechs Etappen, vier Bundesländer, ein Fluss: Von der Quellregion der Havel in Ankershagen durch die Mecklenburgische Seenplatte, das Ruppiner Seenland, Berlin-Spandau, Berlin-Steglitz-Zehlendorf, die UNESCO-Welterbestadt Potsdam, das Havelland und die Altmark bis zur Mündung in die Elbe in der Prignitz führt einer der wohl schönsten Fernradwege Deutschlands – der Havel-Radweg.

Projektpartner Webseite

Zitadelle Spandau bei Nacht

Zitadelle Spandau bei Nacht (Foto: Ralf Salecker)

Partner des bundesländerübergreifenden Website-Projekts sind der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte e.V., der Tourismusverband Ruppiner Seenland e.V., das Bezirksamt Spandau von Berlin, das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin, die Potsdam Marketing und Service GmbH, der Tourismusverband Havelland e.V., der Altmärkische Regionalmarketing- und Tourismusverband und der Tourismusverband Prignitz e.V.

Das Projekt wurde gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und mit Mitteln für besondere touristische Projekte in den Berliner Bezirken. Mit Unterstützung der Landkreise Havelland, Oberhavel, Potsdam-Mittelmark.

Webseite: www.havelradweg.de

Related Images:

Old Texas Town, die Westernstadt in Spandau-Siemensstadt

Der Wilde Westen Berlins liegt nicht nur geografisch in Spandau

Siemensstadt, Old Western Town; Westernstadt Postkutsche (Foto: www.salecker.info)

Siemensstadt, Old Western Town; Westernstadt, Postkutsche (Foto: www.salecker.info)

In meiner Kindheit war das „Cowboy und Indianer“-Spiel weit verbreitet. Heute geht man nicht mehr auf die Straße, sondern nutzt die Zeitmaschine Computer, um spielerisch in diese Zeit einzutauchen. Auch in den Kinos werden Westernfilme nur noch ab und an gezeigt. Man gewinnt den Eindruck, dass die große Zeit der Westernromantik vorbei ist. Doch weit gefehlt! Country-Musik und Linedance finden zahlreiche begeisterte Fans. So gibt es in ganz Deutschland viele Vereine, deren Mitglieder sich mit viel Leidenschaft der romantischen Vorstellung des „Wilden Westens“ widmen. Ein ganz besonderer Verein, nämlich der „Cowboy Club Old Texas Berlin 1950 e.V.“ befindet sich in der Spandauer Siemensstadt. Dessen Motto lautet: „Das Studium von Land und Leuten Nordamerikas, insbesondere der Sitten und Gebräuche der Cowboys und Indianer, sowie die Pflege und den Erhalt unserer historischen Westernstadt. Menschen, die uns besuchen, sollen etwas vom Flair des alten Amerikas erfahren und in eine andere Zeit abtauchen.“

Old Texas Town Eingangstor (Foto: www.salecker.info)

Old Texas Town Eingangstor (Foto: www.salecker.info)

Schon 1980 sang die deutsche Country-Gruppe Truck Stop „Old Texas Town, die Westernstadt, liegt mitten in Berlin“. Jeder kann sich davon überzeugen, dass dies nicht einfach nur ein nettes Lied ist: Es gibt sie wirklich, die Westernstadt – an der Pausternstraße 18 in Spandau. Wer mit dem Auto die viel befahrene Straße entlangfährt, dem wird das große hölzerne Eingangstor, welches wie der Zugang zu einem klassischen Western-Fort ausschaut, nicht entgangen sein. Rund zwanzig Gebäude gruppieren sich dort um die Main-Street. Fast hätte sie dem Siemensstadtpark, einem Einkaufszentrum, weichen müssen, an dessen Nordseite sie liegt. Dazu kam noch die Planung einer Mehrzweckhalle, die wiederum dazu führte, dass ein größeres Stück des Geländes aufgegeben und ein paar Häuser weichen mussten. Nur mit viel Glück, Verständnis und Engagement ist es trotz allem gelungen, die einzigartige Anlage als solche zu erhalten.

Ich hatte das Vergnügen, von Ralf Keber alias Jack Hunter durch die Stadt geführt zu werden. Enthusiastisch erzählte er von ihrer Geschichte und den Plänen für die Zukunft. Es ist leicht, vom Anblick der Stadt begeistert zu sein. Schließlich handelt es sich nicht einfach um eine Kulisse, hinter deren Fassade man tunlichst nicht schauen sollte. Hier stehen vielmehr echte Häuser, die man auch betreten kann. Größter Versammlungsort ist Marys Saloon, benannt nach der Frau des 2008 verstorbenen Vereinsgründers und ehemaligen Bürgermeisters der Stadt, Ben Destry, der mit bürgerlichem Namen Fritz Walter hieß. 160 Sitzplätze, die sich im Erdgeschoss und der ersten Etage verteilen, bieten Platz für viele Gäste. Square-Dance-Veranstaltungen und Konzerte begeistern Zuschauer und Teilnehmer gleichermaßen.

Old Texas Town Saloon (Foto: www.salecker.info)

Old Texas Town Saloon (Foto: www.salecker.info)

Old Texas Town (Foto: www.salecker.info)

Old Texas Town (Foto: www.salecker.info)

Die Stadt hat noch vieles mehr zu bieten. An der Straße liegen die Bank of Texas, eine Kirche, in der auch schon geheiratet wurde, und das obligatorische Gericht, einschließlich Gefängnis. Dazu kommen eine Schmiede, ein General-Store und eine Bank, in der die Eintrittskarten für den Tag der offenen Tür erworben werden können. Auf einer alten Presse werden Steckbriefe gedruckt. Eine originalgetreu nachgebaute Wells-Fargo-Kutsche steht am Straßenrand. Bald wird es wieder ein Bergwerk geben. Ganz im Westen der Stadt befinden sich das Fort, vor dem der Nachbau einer Kanone steht, und daneben der Friedhof. Sehenswert ist auch ein Museum, welches sich u. a. den Indianern des Wilden Westens widmet. Aufwändig geschneiderte Kostüme sind dort zu sehen.

Die wechselvolle Geschichte des Vereins „Cowboy Club Old Texas Berlin 1950 e.V.“ und der Westernstadt in Siemensstadt reichen weit in die Vergangenheit zurück. Bereits 1939 gab es mit dem „Berliner Cowboy-Club“ einen Vorläufer, der aber nur wenigen bekannt war. Nach dem Krieg wurden von den Alliierten erst einmal alle Vereine verboten. Die Amerikaner, in deren Sektor Siemensstadt lag, waren anscheinend von der Idee des Vereins sehr angetan. So stand seiner Neugründung im Jahr 1950 nichts mehr im Wege.

Besucher haben die Gelegenheit, allmonatlich beim Tag der offenen Tür echte Westernluft zu schnuppern. Wer vom Virus infiziert wurde, kann dem Verein beitreten. Aktive Mitstreiter sind gern gesehen.

 

Old Texas Town Saloon (Foto: www.salecker.info)

(Foto: Ralf Salecker – www.spandau-tourist-info.de)

Cowboy Club Old Texas Berlin 1950 e.V.

1. Vorsitzender: Ralf Keber (Jack Hunter)
Pausternstr. 18
13629 Berlin
www.old-texas-town.de
Tel: 030 – 202 55 910
E-Mail: oldtexas@web.de

Öffentliche Verkehrsmittel:
U-Bahn Linie 7 Pausternstraße
Bus 133, Gartenfelder Straße/Paulsternstraße
Bus 139, Paulsternstraße

Zu finden ist die Westernstadt an der Nordseite des Einkaufszentrums Siemensstadt Park.

Tag der offenen Tür

jeder 1. Samstag im Monat; 18:30 bis 2:00 Uhr; Öffnungszeiten ab Mai: ab 18:30 Uhr
(Januar/Februar geschlossen)
Die Häuser können von 18:30 bis 19:30 besichtigt werden.

Eintrittspreise

Sitzplätze: 10,00 €, Stehplätze: 8,00 €
Kinder in Begleitung Erwachsener: 3,00 €
Kartenbestellung montags bis donnerstags
17.00-19.00 Uhr Karin Keber  03322/ 4395453

Kartenbestellung und Abholung

Reservierungen:
montags bis donnerstags 17.00-19.00 Uhr
Karin Keber 03322/ 4395453 (in den Schulferien nur per E-Mail)
E-Mail: oldtexas@web.de
Abholung:
Samstag: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Sonntag: 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr
In der Historischen Westernstadt
Paulsternstraße 18
13629 Berlin-Spandau
An der Abendkasse: Nur nach Absprache oder nach vorheriger Überweisung des Eintrittsgeldes; nicht reservierte Restkarten.
Bestellte Karten müssen bis 14 Tage vor der Veranstaltung abgeholt werden, ansonsten verfällt die Reservierung!

Related Images:

Pilgern in Spandau vom 6. bis 8. Mai 2022

Der Spandauer Pilgerweg gehört lädt vom 6. bis 8. Mai 2022 zu Entdeckungstouren im Rahmen des Pilgerwochenendes. Sie sind herzlich eingeladen, mitzupilgern, unterwegs Neues zu entdecken oder über Altes nachzusinnen. Wer weiß, wem oder was Sie unterwegs begegnen … Die 17 evangelischen Kirchengemeinden Spandaus und die katholische Kirchengemeinde Maria, Hilfe der Christen mit der Kirche St. Marien im Behnitz laden zum Pilgerwochenende ein. Die Kirchen sind offen und heißen alle willkommen, die einen Platz zum Rasten brauchen. Spätestens beim großen Abschlussfest im Garten der Kladower Gemeinde finden am Sonntag, 8. Mai, 15 Uhr alle zusammen. Der Popchor singt und alle können mit einstimmen und feiern. Denn auch das Feiern gehört zum Leben und zum Pilgern.

Für den Pilgerweg in Spandau wurde ein Pilgerführer erarbeitet und produziert. Auf  130 Seiten finden Sie allgemeine Informationen und Tipps rund ums Pilgern, die Wegbeschreibungen der einzelnen Routen, Informationen zu den Pilgerstätten und Highlights am Weg. 

Pilgerbuch und Pilgerpässe sind hier erhältlich:

  • Kirchenkreisbüro, Jüdenstraße 37, 13597 Berlin
  • Büchertisch in der St.-Nikolai-Kirche (Reformationsplatz, 13597 Berlin)
  • Tourist-Information im Gotischen Haus (Breite Str. 32, 13597 Berlin)
  • Dorotheenstädtischen Buchhandlung (Carl-Schurz-Straße 53 • 13597 Berlin)
  • Buchhandlung im Johannesstift (Haus 02, Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin)
  • in vielen Spandauer Kirchengemeinden

Preise: Buch 7 Euro, Pass 1 Euro, Gesamtpaket (Buch und Pass) 7 Euro

Neue Angebote für das Jahr 2022

  • Nachtpilgern für junge Menschen am 6. Mai 19 Uhr ab Dorfkirche Gatow
  • Barrierefreies Generationspilgern für Menschen jeden Alters mit und ohne Handicap am 7. Mai 10 Uhr ab Laurentiuskirche
  • weniger pilgern, aber dennoch interessant: Turmführungen in St. Nikolai am 7. Mai um 12.30 und 14.30 Uhr
  • alles weitere unter Dabei sein!

Hilfreiches zum Pilgern

 

Pilgern auf dem Flussweg

  • am Samstag, 7.5.2022, 9 Uhr
  • Treffpunkt: Lutherkirche, Lutherplatz, 13585 Berlin
  • Der Weg ist nicht barrierefrei.
  • Beschreibung

 

Barrierefreies Generationspilgern

  • am Samstag, 7.5.2022, 10 – 13 Uhr
  • Start: Laurentiuskirche, Heerstr. 367, 13593 Berlin
  • Ziel: Dorfkirche Alt-Staaken, Nennhauser Damm 72, 13591 Berlin
  • Ca. 5 km barrierefreies Pilgern für Menschen jeden Alters mit und ohne Handicap, auch mit Kinderwagen, Rollatoren, Handbikes oder Rollstühlen

 

Pilgern auf verkürztem Stadtweg

  • am Sonntag, 8.5.2022 in der Petruskirche, Grunewaldstraße 7, 13597 Berlin
  • Ziel: Pilgerfest in Kladow um 15 Uhr, Alt-Kladow, 14089 Berlin
  • Der Weg ist nicht barrierefrei.

 

Pilgern von der Dorfkirche Alt-Staaken nach Kladow

  • am Sonntag, 8.5.2022, 11 – 15:30 Uhr
  • Start: Dorfkirche Alt-Staaken, Nennhauser Damm 72, 13591 Berlin
  • Ziel: Pilgerfest in Kladow um 15 Uhr, Alt-Kladow, 14089 Berlin Ca. 14 km

 

Weitere Informationen zum Spandauer Pilgerweg, wo Sie Pilgerpässe und Pilgerbücher erhalten unter www.spandau-evangelisch.de/pilgern

Entdeckungstour rund um die Schutzgebiete des Hahnebergs

Welche Pflanzen- und Tierarten finden sich am Hahneberg?

Am 13. Mai 2022 lädt die Naturschutzstation Hahneberg wieder zum fachkundigen Entdecken und zum Austausch rund um die Schutzgebiete des Hahnebergs ein. Bereits zum fünften Mal lädt die Naturschutzstation gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Umweltbildung, dem Landschaftspflegeverband Spandau e.V. und dem Umwelt- und Naturschutzamt zum Tag der Natur ein. Fachkundig Interessierte sind willkommen, um gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ausgewählten Expertinnen und Experten die um die Station liegenden Schutzgebiete und ihre vielfältige Flora und Fauna zu entdecken.

Welche Pflanzen- und Tierarten finden sich am Hahneberg? Wie lassen sie sich bestimmen und einordnen? Welche Besonderheiten bieten die Lebensräume und wie bilden sie eine Grundlage für ein gelungenes Zusammenleben der darin vorkommenden Arten? Beim diesjährigen Tag der Natur erhält das Fachpublikum sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Umweltbildung einen fundierten Einblick in das Artengefüge und die Schutzgebiete rund um den Hahneberg.

Die Veranstaltung beginnt mit der Präsentation der Aufgaben und Projekte der Naturschutzstation, worauf die Erkundung des umliegenden Geländes folgt und schließlich im Rahmen einer Diskussions- und Austauschrunde über das Gefundene und Erlebte ihren Abschluss findet. Außerdem werden mit dem interaktiv arbeitenden „Bioblitz“, in Kooperation mit dem Artenfinder Berlin, die neugewonnenen Artenkenntnisse mithilfe der Expertinnen und Experten dokumentiert und kartiert. Somit stehen sie auch für Wissenschaft und Naturschutz zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung.

Alle Informationen zur Fachveranstaltung „Tag in der Natur“ inklusive dem Programm finden sich auf der Internetseite www.naturschutzstation-hahneberg.de. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung per Mail oder Telefon wird gebeten. Die Veranstaltung findet auch bei leichtem Regen statt. Um wetterfeste Kleidung wird gebeten.

Kostenloser Familiensonntag auf der Zitadelle Spandau 2022

Der Familiensonntag findet immer am 1. Sonntag im Monat statt

Ab 15 Uhr geht es jeweils los. Dazu sind Kinder ab 4 Jahren mit ihren Geschwistern, Freund*innen, Großeltern und Eltern zu Aktionen in den Museen und Ausstellungen der Zitadelle herzlich eingeladen! Die ältesten Teile der Festung stammen noch aus dem Mittelalter. Es gibt also viel Spannendes zu sehen. Nach einem Ausstellungsrundgang wird im Raum der Bildung und Vermittlung kreativ gearbeitet.

Die Zitadelle selbst ist natürlich an 365 Tagen im Jahr zu besuchen!

  • Los geht’s um 15 Uhr
  • Ende 17 Uhr
  • Die Teilnahme ist kostenfrei
  • Anmeldung vor Ort
  • Am Juliusturm 64, 13599 Berlin-Spandau

Bitte beachtet die aktuellen Zugangsregelungen und schaut dazu am besten in den Veranstaltungskalender:

VERANSTALTUNGEN

Related Images:

Eingeschränkte Öffnungszeiten der Tourist-Information Spandau im Gotischen Haus

In der Zeit vom 14.3. – 2.4.2022 sind die Öffnungszeiten der Tourist-Information Berlin-Spandau kurzfristig eingeschränkt. Die Samstagsöffnung muss leider entfallen. Die Tourist-Information ist in diesem Zeitraum von Montag bis Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Gerne werden Sie im Gotischen Haus in der Breite Straße 32, 13597 Berlin empfangen und beraten.

Ab dem 4. April 2022 gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten von Montag bis Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr.

entSpandau – echtes Berlin – ein Imagefilm über die Spandauer Altstadt

Ein Tag in der Altstadt Spandau, als filmische Einladung nach Spandaus Mitte

Brandenburg-Tag in der Spandauer Altstadt

Brandenburg-Tag in der Spandauer Altstadt (Foto: Ralf Salecker)

Ein Imagefilm soll neugierig auf die Spandauer Altstadt machen. Gerne wurde immer mit Berlins größter Fußgängerzone geworben. Doch Größe allein genügt nicht. Dieser Einsicht folgend, versucht der Film in 5 Minuten und 55 Sekunden ein positives Gefühl für die Altstadt aufzubauen. „Einfach entSpandau – echtes Berlin“ ist das Motto einer Kampagne, die  filmisch, wie auch berlinweit und im Umland mit großformatigen Motiven für die Vielfalt im Zentrum des Berliner Bezirks wirbt. Solch eine Vermarktungsstrategie gibt es natürlich nicht umsonst. Die bezirkliche Wirtschaftsförderung rief diese Vermarktungsstrategie ins Leben. Finanziert wurde sie aus Mitteln der Städtebauförderung (105.000 Euro) des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat.

Spandau-Werbung ist mehr als der selektive Blick auf touristische Möglichkeiten. Jeder Bezirk hat sein eigenes kleines Herz. Nicht immer schlägt dieses, so wie man es sich wünscht. Sehr unterschiedliche Anstrengungen und Wege sind notwendig, die schönen Seiten hervorzuheben. Sie zu pflegen oder zukunftsweisend zu gestalten ist noch einmal ein ganz anderes Paar Schuhe.

Im September erblickte das neue Online-Portal www.altstadt-spandau.de als Herzstück der gemeinsamen Vermarktungsstrategie der Gewerbetreibenden der Altstadt und der Spandau Arcaden das Licht der Welt. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Altstadt und Arcaden als unvereinbare Konkurrenten erschienen. Schon vor vielen Jahren, bei der Ausgestaltung der „Spandauer Altstadtmeile„, deren gelbes Band von den Spandau-Arcaden über die Spandauer Altstadt bis zur Zitadelle reichte, sollte dies gezeigt werden. Das Online-Portal ermöglicht es nun allen Besucherinnen und Besuchern, die Vielfalt von Spandaus Zentrums zu entdecken, sich über sämtliche Angebote (Shopping, Kultur, Essen und Trinken, Handwerk und Dienstleistungen sowie Gesundheit) zu informieren und dabei Ideen für den nächsten Bummel zu holen.

„Nun ergänzt ein eigens kreierter Imagefilm das Spektrum der Webseite und wirbt filmisch für die über 420 Angebote der historischen Altstadt und der modernen Spandau Arcaden – eine Vielfalt, die sogar die Hamburger Shoppingangebote übertrifft und in ihrer Mischung aus Shopping, Kultur, Handwerk und Dienstleistungen, Gastronomie und Gesundheitsversorgung einmalig ist.“

Die St. Nikolai-Kirche im Herzen der Spandauer Altstadt (Foto: Ralf Salecker)

Die St. Nikolai-Kirche im Herzen der Spandauer Altstadt (Foto: www.salecker.info)

Das mag für mache etwas übertrieben daherkommen. Die Altstadt scheint für viele ihre besten Zeiten längst hinter sich zu haben. Doch trübsinnige Sichtweisen haben noch nie geholfen, etwas voranzubringen. Bei aller berechtigten Kritik darf nicht vergessen werden, dass positive, wie negative Emotionen auch ihre Wirkung zeigen. Ein Ort, über den nur schlecht berichtet wird, wirkt alles andere als einladend auf potenzielle Besucher*innen – sei es aus dem nahen Brandenburg, aus Berlin oder auch aus dem Spandau selbst. Es ist und bleibt ein Werbefilm. Wer sich über die „zu nette“ Stimmung des Films aufregt, versteht nicht, was Werbung bezwecken soll. Der Film ist keine Dokumentation. Trotzdem zeigt er eine bemerkenswerte Vielfalt, was die Angebote der Spandauer Altstadt anbelangt. Spandauer, die schon lange keinen Fuß mehr in „ihre“ Altstadt gesetzt haben, sollten es ruhig wieder einmal versuchen. Die Einstellung zu diesem Zentrum, das Kauf- und Nutzerverhalten in der Spandauer Altstadt beeinflussen auch die zukünftige Entwicklung.

Im aktuellen Imagefilm schlendert die Protagonistin des Films auf ihrem Weg durch die größte Fußgängerzone Berlins in fünf Minuten sowohl zum idyllischen Havelufer als auch zum öffentlichen Nah- und Fernverkehr inkl. ICE-Anschluss, der sie mit Deutschland, dem Brandenburger Umland und dem Rest Berlins verbindet und in nur 19 Minuten nach Mitte bringt.

Umfangreiche Sanierungsarbeiten wandeln auch optisch das Bild von Spandaus Zentrum. Die vor längerer Zeit neu gestalteten Aufenthaltsbereiche am Havelufer, der noch in Arbeit befindliche Reformationsplatz rund um die Nikolai-Kirche und die noch anstehenden Arbeiten auf dem Rathausvorplatz sorgten und sorgen für eine deutlich gesteigerte Aufenthaltsqualität. Die existierende Gestaltungssatzung ist ein wichtiger Schritt hin zu einem anspruchsvolleren Flair.

„Ein Tag in Spandau“ verbindet: Die Zuschauenden begleiten unsere Spandauerin auf ihrem Weg durch die Altstadt und erleben so aus erster Hand, was – und das Spandau alles zu bieten hat. Wer großstädtisches Shoppingerlebnis unter einem Dach sucht, findet in den Arcaden über 125 Anbieter bekannter Marken und Filialisten. Inhabergeführte Traditionsunternehmen und kulinarische Angebote gibt es nur eine Kreuzung weiter in der einzigartig mittelalterlichen Kulisse der Altstadt, Berlins größter Fußgängerzone. Alles umgeben von Wasser, Historie und Ausflugszielen.“

 

Wirtschaftsstadtrat Gerhard Hanke führt dazu aus:

„Unser Zentrum hat viel zu bieten – das wissen wir und wollen dies auch zeigen. Ein Tag in Spandau trägt die Zuschauenden locker und entspannt durch das spannende und vielseitige Angebot unserer Altstadt und der Arcaden. Hier kann sich jeder wiederfinden und Impulse für einen Besuch unseres Hauptzentrums bekommen – egal ob morgens, mittags oder abends. Ziel ist es, die Bekanntheit der Altstadt Spandau in Kombination mit den Spandau Arcaden zu steigern und den Standort mit Flair und Potenzial über die Bezirksgrenzen zu bewerben.“

 

Set: 4 Weihnachts- und Winterpostkarten aus Spandau (5,00  inkl. MwSt.)

Spandauer Weihnachtspostkarten (Fotos: Ralf Salecker)

Spandauer Weihnachtspostkarten (Fotos: Ralf Salecker – www.salecker.info)

Related Images:

Spandauer Weihnachtsmarkt 2021 auf der Zitadelle

Lichterzauber – Märchenhafter Weihnachtsmarkt   

Weihnachtsmarkt Zitadelle (Foto: www.salecker.info)

Weihnachtsmarkt Zitadelle (Foto: www.salecker.info)

Die Corona-Pandemie und die daraus folgenden Bestimmungen erzwangen die Suche nach einem neuen Ort und Konzept für den Spandauer Weihnachtsmarkt. Diesmal wird er nicht in der Spandauer Altstadt, sondern in den Mauern der Zitadelle Spandau stattfinden. Vom 26. November bis 23. Dezember 2021 können Besucher*innen ein vorweihnachtliches Märchenland bestaunen. Täglich können bis zu 3000 Besucher*innen den Weihnachtsmarkt besuchen. Die Öffnungszeiten sind täglich von 14 bis 22 Uhr und am Wochenende von 12 bis 22 Uhr.

Weihnachtsmarkt Zitadelle Spandau (Foto: www.salecker.info)

Weihnachtsmarkt Zitadelle Spandau (Foto: www.salecker.info)

Der Markt wird unter 2G+ Bedingungen veranstaltet. Maskentragen ist also Pflicht! Kinder unter 12 Jahren benötigen einen Negativtest. Bitte halten Sie im Eingangsbereich neben Ihrem Online-Ticket auch Ihr EU-Covid-Impfzertifikat (digital oder ausgedruckt) und ein Ausweispapier bereit, um die Wartezeit für Sie und die anderen Gäste so gering wie möglich zu halten. Zur Kontaktnachverfolgung müssen sich alle Besucher registrieren. Dies kann online (mit der Luca-App) oder analog durch das Ausfüllen eines Formulars geschehen. Besucher die ein Online-Ticket erworben haben, brauchen sich nicht noch einmal registrieren, da dies bereits bei Kartenkauf erfolgt ist.  Weitere Fragen werden hier beantwortet.

Weihnachtsmarkt Zitadelle Spandau (Foto: www.salecker.info)

Weihnachtsmarkt Zitadelle Spandau (Foto: www.salecker.info)

Partner für Spandau veranstaltet einen romantischen Weihnachtsmarkt in den schützenden Mauern der Renaissancefestung. Der Ort bot schon immer eine ganz besondere Atmosphäre. Nun also soll der Spandauer Weihnachtsmarkt 2021 mit stimmungsvollen Hütten, weihnachtlichem Naschwerk, Kunsthandwerk und mehr die Besucher hierherlocken. In den Höfen der Zitadelle und auf dem Exerzierplatz empfangen Gastronomen mit warmen Punsch und Glühwein ihre Gäste. Auch Kinder kommen Dank historischer Fahrgeschäfte und einer aufregenden Schiffschaukel nicht zu kurz. Jeder Platz bietet einen anderen magischen Blickwinkel auf die weihnachtlich beleuchteten Gebäude des historischen Ensembles. Wer die Instrumentenwerkstatt des Klang-Holz e.V. noch nicht kennt, dem sei unbedingt ein Besuch im Erdgeschoss des Haus 4 ans Herz gelegt.

Ticket für den Weihnachtsmarkt auf der Zitadelle online bestellen.
(Cookies müssen im Browser zuvor zugelassen werden, sonst geht nichts…)

Eintrittskarten für den Weihnachtsmarkt auf der Zitadelle kosten 3,50 Euro plus 70 Cent Ticketgebühr, also 4,20 Euro für Erwachsene. Kinder bis einschließlich 15 Jahre haben freien Eintritt, benötigen aber ein Ticket. Das Ticket ist den ganzen Tag für den Sie es gekauft haben gültig. Es ist egal, wann Sie kommen. Das Ticket berechtigt aber nur zum einmaligen Besuch des Weihnachtsmarktes. Das Verlassen und nochmalige Betreten der Veranstaltung ist nicht möglich.

 

Spandauer Weihnachtsmarkt 2021 Lageplan

Spandauer Weihnachtsmarkt 2021 Lageplan (Bild: PfS)

Weihnachtsmarkt Zitadelle Spandau (Foto: www.salecker.info)

Weihnachtsmarkt Zitadelle Spandau (Foto: www.salecker.info)

 

 

Die Besichtigung aller Museen und der Aufstieg auf den Juliusturm ist für alle Weihnachtsmarktbesucher inklusive und von Freitag bis Mittwoch regulär bis 17 Uhr und donnerstags bis 20 Uhr möglich.
 

 

Werbung:

Set: 4  unterschiedliche Weihnachts- und Winterpostkarten aus Spandau: 5,00 € inkl. MwSt.

Spandauer Weihnachtspostkarten (Fotos: Ralf Salecker)

Spandauer Weihnachtspostkarten (Fotos: Ralf Salecker www.salecker.info)

 

Coronaregeln während des Weihnachtsmarktes auf der Zitadelle

Mit Blick auf Corona bot sich die Zitadelle als idealer Standort an. Der Zugang über nur ein Tor erlaubt durch Prüfung der 2G+ Regeln die Einhaltung der allgemeinen Veranstaltungsbedingungen.

Wichtige Kurzinfos

  • Spandauer Weihnachtsmarkt – Lichterzauber auf der Zitadelle
  • Freitag, 26. November bis Donnerstag, 23. Dezember 2021
  • 28 Veranstaltungstage

Eintrittspreise (Museumsbesuch und Besichtigung des Juliusturms inkl.)

  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre 0,00 €
  • Erwachsene ab 16 Jahre 3,50 €

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag 14 – 22 Uhr
  • Samstag bis Sonntag 12 – 22 Uhr
  • Achtung: Am Donnerstag, dem 23.12.2021 schließt der Markt um 20 Uhr!

Anfahrt

  • Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
  • Öffentliche Verkehrsmittel
  • Bus X33, Station “Zitadelle”
  • U-Bahn-Linie U7, Station “Zitadelle” (barrierefrei)
  • S-Bahn-Linie S3 und S9, Station “Spandau”
  • Fern- und Regionalbahn, Bahnhof Berlin-Spandau
  • Fahrtzeit: ca. 30 min. von Berlin Mitte

Private Verkehrsmittel

  • Im Umfeld sind PKW-Parkplätze vorhanden.
  • Behindertenparkplätze befinden sich im Zitadellenweg (Rückseite des Autohauses).
  • Die Zitadelle befindet sich außerhalb der Berliner Umweltzone.
  • Kostenfreie Busparkplätze befinden sich im Zitadellenweg.
  • Fahrradabstellmöglichkeiten (keine Fahrradboxen) sind an der Zitadelle vorhanden.

Bildergalerie vom Weihnachtsmarkt auf der Zitadelle Spandau

 

Related Images: